Turngau Rems-Murr Wettkampftermine

Wettkapfgymnastik Gau-Mannschaft 25.06.2017 Schmiden Antje.Deuschle@gmx.de
TG-Event/Gau-Kinderturnfest 09.07.2017 Weinstadt gauki@turngau-rm.de
Gerätturnen Mannschaft 14./15.10.2017 Plüderhausen geraetturnen@turngau-rm.de
VR Talentiade Talentcup 1 22.10.2017 Aspach geraetturnen@turngau-rm.d
VR Talentiade Talentcup 2 22.10.2017 Aspach geraetturnen@turngau-rm.de
Rope Skipping Day / Gaumeisterschaften E4 2017 Remshalden armin.Truebenbach@gmx.de
Rope Skipping Gaumeisterschaften 2017 armin.Truebenbach@gmx.de
KiTuCup 25.11.2017 Lorch info@turngau-rm.de
Prellballtunier 2018 Waiblingen prellball@turngau-rm.de
Rhönrad Gau-Einzel 2018 Haubersbronn rhoenrad@turngau-rm.de
Gerätturnen Einzel 2018 geraetturnen@turngau-rm.de
Wettkampfgymnastik Gau-Einzel /Mannschaft / Gruppe 2018 Schmiden Antje.Deuschle@gmx.de
STB-Kindercup Basis und Sportarten 2018 Haubersbronn info@turngau-rm.de
RSG Offene Gaumeisterschaften 2018 Schmiden
Mehrkampftag 2018 Korb mehrkampf@turngau-rm.de
Wettkampf Datum Ort Meldungen an

Meldegelder und Gebühren / Wettkampfordung

Meldegelder und Gebühren 2016

Wettkampfordnung

Int. Deutsches Turnfest Berlin

Fünf Titel: Emelie Petz eine Klasse für sich

Die 14-jährige Turnerin der TSG Backnang ist bei den deutschen Meisterschaften in Berlin in der Altersklasse 14 nicht zu schlagen.
Emelie Petz hat ihrer ohnehin schon beeindruckenden Edelmetallsammlung die nächsten fünf Goldmedaillen hinzugefügt. Die in der Bundesliga für Stuttgart turnende Sportlerin der TSG Backnang gewann bei der deutschen Meisterschaft in der Altersklasse 14 neben dem Mehrkampf auch alle vier Geräte-Finals.
Mit welchem Talent die in Allmersbach im Tal wohnende 14-Jährige ausgestattet ist und in welch hervorragender Form sie sich befindet, zeigt ein Quervergleich mit den Erwachsenen. Mit ihren 54,45 Punkten im Mehrkampf hätte sie auch bei den Frauen den Titel geholt, denn die EM-Dritte Elisabeth Seitz musste sich im Rahmen des Deutschen Turnfestes in Berlin mit 54,00 Punkten begnügen. Auf den weiteren Plätzen folgten Pauline Schäfer mit 53,90 und Kim Bui mit 53,45 Zählern. Das Problem: Obwohl sie sich in der Bundesliga schon längst mit den besten deutschen Turnerinnen misst, darf Petz bei den nationalen Titelkämpfen erst 2019 bei den Frauen ran. Nächstes Jahr wird sie im AK 15 versuchen, weitere Titel einzufahren, auch dort hätte es schon dieses Mal locker gereicht.
Bevor Petz in der Max-Schmeling-Halle zu ihrer ersten Übung antrat, war sie aber durchaus nervös. Und etwas gehandicapt durch eine Fußverletzung, die das Talent aber bereits im Vorfeld mit den Worten „es ist nichts Ernstes“ abgetan hatte. Sie biss die Zähne zusammen, nahm die Favoritenrolle ohne Umschweife an und startete mit einem sicheren Auftritt am Stufenbarren in den Mehrkampf. Das weibliche TSG-Aushängeschild führte sofort, das Polster war aber noch relativ knapp. Eine gewisse Nervosität blieb ihr Begleiter, zumal nun der bei den meisten Turnerinnen gefürchtete „Zitterbalken“ auf dem Plan stand. Nachdem auch diese Übung gut gelaufen war, „konnte ich anfangen, den Wettkampf zu genießen“, sagt Petz, deren Vorsprung von Gerät zu Gerät wuchs. Nach der dritten Disziplin (Boden) war ihr klar, dass ihr der Sieg kaum noch zu nehmen sein würde. Warum? „Weil der Sprung mein Lieblingsgerät ist, da bin ich mir meiner Leistung sicher“. Am Ende hatte sie einen Vorsprung von mehr als 6,5 Punkten auf die Zweitplatzierte. Das war schon beeindruckend genug, doch der Vergleich mit Nationalturnerinnen wie Seitz, Schäfer und Bui lässt erahnen, was für Emelie Petz in den kommenden Jahren alles drin ist.
Sie blieb auch in den Geräte-Finals sehr konzentriert und gab sich keinerlei Blöße, obwohl sie stets als letzte Turnerin an das jeweilige Gerät musste. Eine Nervenprobe, die sie mit Bravour meisterte. Petz gewann am Boden (13,350) vor Muriel Klumpp (12,500), am Schwebebalken (14,000) vor Lisa Zimmermann (12,750), am Stufenbarren (13,600) vor Leonie Papke (12,600) und am Sprung (14,050) wieder vor Lisa Zimmermann (13,075). Danach fiel sämtliche Nervosität von ihr ab und machte Platz für Erleichterung und Riesenfreude, zumal Petz vor der Siegerehrung der Juniorenmeisterschaften mit anderen Mädels in das Junior-Team Deutschland berufen wurde. Sie wird sich fortan auf die Junioren-WM 2018 in Glasgow vorbereiten – ihr klares Ziel ist es, einen der fünf Startplätze zu ergattern. Doch zuerst muss die Fußverletzung auskuriert werden. Und sie genießt einen freien Tag auf dem Deutschen Turnfest, ehe es in die Heimat zurückgeht.
Sabine Ruopp

TSG-Sportler erfolgreich beim Turnfest

Taina Griem verteidigt den Titel – Weitere Top-Platzierungen durch Timo Bölcke, Marijke Altenmüller, Laura Benkel und Melina Weller.

Beim Internationalen Deutschen Turnfest in Berlin tummelten sich 80000 Teilnehmer. Darunter befanden sich Sportler der TSG Backnang, der SG Sonnenhof Großaspach Turn&Sport und der SG Weissach im Tal. Sportliche Höhepunkte waren die deutschen Meisterschaften in verschiedenen Disziplinen.

Bei den deutschen Titelkämpfen im Geräteturnen trumpfte Emelie Petz auf, während Sebastian Krimmer verletzt ausschied. Bronze holte Louisa Ganter auf dem Trampolin.

Taina Griem von der TSG Backnang hatte sich vorgenommen, ihren Titel im Jahn-Sechskampf der 16- und 17-Jährigen zu verteidigen. Schmerzen im Bein hinderten sie aber schon im Vorfeld im Training, die volle Leistung zu bringen. Das Talent biss die Zähne zusammen. Griem fing am Stufenbarren an. Sie haderte mit der Wertung der Kampfrichter (12 Punkte). Am Boden dann die Rehabilitation: Griem erturnte die Höchstwertung ihres Wettkampfes (14,15), dicht gefolgt von ihrer Vereinskameradin Melina Weller mit der zweitbesten Wertung (13,95), die allerdings am Barren den Holm nur mit einer Hand erwischte.
In der Leichtathletik war nur eine Teilnehmerin schneller als Griem, Weller landete mit persönlicher Bestzeit auf Platz drei. Beim Kugelstoßen erbrachten beide Athletinnen persönliche Bestleistungen. Griem mit 10,18 Metern und Weller mit 9,36 Metern sammelten damit weitere Punkte. Am folgenden Tag ging es mit Kunstspringen und Schwimmen weiter. Griem brachte ihre beiden Sprünge (eineinhalb Salto vorwärts und Salto rückwärts gestreckt) gut ins Wasser, Weller hingegen missglückte der Delfinsalto. Beim Schwimmen schöpfte Griem wegen Wasser in der Brille ihre Möglichkeiten nicht voll aus. 1:37,3 Minuten reichten auf 100 Metern am Ende aber, um den Titel zu verteidigen. Weller erzielte 1:36,6 Minuten, was am Ende mit ausschlaggebend war für Platz neun.
Im Deutschen Mehrkampf, einer Mischung aus Turnen und Leichtathletik, gingen drei Turnerinnen der TSG an den Start. In stark besetzten Feld der 18- und 19-Jährigen schlugen sich Marijke Altenmüller und Laura Benkel wacker. Beide bestritten zum ersten Mal einen Achtkampf, in der Jugend wird ein Sechskampf ausgeschrieben. Solide Übungen im Turnen legten den Grundstein. Benkel glänzte mit der zweitbesten Balkenübung unter 30 Turnerinnen, Altenmüller gelang die zweitbeste Bodenübung. In der Leichtathletik kämpften beide beim 100-Meter-Lauf mit dem Gegenwind, Benkel lieferte mit 13,82 Sekunden die drittbeste Zeit ab. Altenmüller kam beim Start nicht optimal weg und erzielte 14,16 Sekunden. Beim Weitsprung verschenkten beide wertvolle Zentimeter am Brett, blieben damit unter ihren Möglichkeiten. Altenmüller belegte Rang acht, dicht gefolgt von Benkel auf Platz neun.
Die jüngste Teilnehmerin der TSG startete bei den 14- und 15-Jährigen. Deborah Weingärtner musste am Barren Abzüge wegen eines Zwischenschwungs hinnehmen, hatte am Boden Pech, dass die Kampfrichter ein Element nicht mitgeschrieben hatten und somit der Ausgangswert der Übung niedriger war. Beim Sprung erzielte sie für ihren Yamashita 11,9 Punkte. In der Leichtathletik machte sich eine zwei Wochen alte Verletzung bemerkbar, deshalb blieb Weingärtner unter ihren Möglichkeiten beim Lauf und Weitsprung. Doch beim Kugelstoßen gelang ihr mit 8,28 Metern eine neue persönliche Bestweite. Am Ende belegte sie im 40 Teilnehmerinnen starken Feld einen respektablen 14. Platz.
Beim Pokalwettkampf im Turnen gingen Timo Bölcke, Björn Kuhn und Robert Steiner an den Start. Kuhn musste nach vier Geräten abbrechen, hatte er doch beim Sprung einen Schlag in eine alte Verletzung bekommen und nach dem anschließenden Barren bemerkt, dass er ein zu hohes Risiko eingehen würde, wenn er weitermachen würde. Steiner und Bölcke turnten den Kür-Sechskampf zu Ende und belegten die Ränge 9 (Bölcke) und 28 (Steiner). Kuhn landete auf Platz 127.
Die zwei TSG-Volleyballer Hans-Peter Richter und Wolfgang Sterzel nahmen an den Deutschen Seniorenmeisterschaften teil und konnten nicht pünktlich zum Turnfestbeginn anreisen. Somit wurde eigentlich nur Spieltag eins verpasst. Da aber kurzfristig das mit zwei Tagen angesetzte Turnier schon an einem Tag komplett ausgespielt wurde, hatte das gesamte Team aus ehemaligen und noch aktiven Backnanger Volleyballern Pech und trat nicht an. Doch die nahmen es sportlich, da für sie das Wichtigste das gemeinsame Treffen alle vier Jahre beim Deutschen Turnfest ist. Die Beachvolleyballer Alf Herzig und Florian Lier absolvierten ihre Gruppenspiele, aus deren Ergebnissen dann die Begegnungen für die K.-o.-Runde am folgenden Tag festgelegt wurden. Dort mussten sich die beiden schon im ersten K.-o.-Spiel geschlagen geben, das Turnier war damit beendet.
Acht Turnerinnen der SG Sonnenhof Großaspach Turn&Sport kamen nach Berlin, waren sie doch die wichtigsten Personen bei der Abschlussarbeit der Choreografie-Ausbildung ihrer Trainerin Stefanie Layher. „The Living Dolls“, zum Leben erwachte Puppen, zeigten am letzten Turnfesttag vor vollen Tribünen in der Messehalle 18 ein Feuerwerk des Turnens und sicherten somit Layher das Bestehen der Abschlussprüfung.
Sabine Ruopp

Ann-Kathrin Mohr zweimal Dritte

Gerätturnen: Internationales deutsches Turnfest in Berlin

(tth). Die Zwillinge Ann-Kathrin und Sarah Mohr vom STV Schorndorf haben sich beim internationalen deutschen Turnfest in Berlin sehr gut behauptet. Erstere belegte beim Sprung und am Boden jeweils Platz drei.
Im Pokalwettkampf Gerätturnen Kür W 14-15 (nach internationalen Wertungsvorschriften) zeigten die Zwillinge starke Leistungen. Ann-Kathrin Mohr sicherte sich den sehr guten siebten Platz, ihre Schwester erreichte Rang 15. Dabei war Ann-Kathrin Mohr zum Auftakt am Schwebebalken beim Aufgangssalto gleich vom Gerät gestürzt. Sie setzte aber die Übung nervenstark fort und erhielt 9,7 Punkte. Sarah Mohr war nervös und wurde mit 8,55 Punkten bewertet. Die Bodenübung mit Schraubensaltos und hervorragender Choreografie gelang Ann-Kathrin Mohr bestens, sie erhielt mit 10,3 Punkten die dritthöchste Wertung (Sarah Mohr 9,1). Dritte wurde Ann-Kathrin Mohr auch mit ihrem Tsukahara über den Sprungtisch (12,20; Sarah Mohr 11,2).
Am Stufenbarren zeigte Ann-Kathrin Mohr zwar eine der schwierigsten Übungen aller Teilnehmerinnen, aber die Ausführung ließ einiges zu wünschen übrig. So musste sie sich mit 7,75 Punkten zufriedengeben. Sarah Mohr erhielt 7,55 Punkte.
ZVW,  13.06.2017

Rems-Murr-Sport Schiek unter den besten zehn

Junioren-DM in Berlin

Rhönradturnen. Einen starken Wettkampf hat die Schorndorferin Naomi Schiek bei den deutschen Juniorenmeisterschaften in Berlin gezeigt. Im Mehrkampf der Bundesklasseturner kam sie auf Platz neun.

Eingerahmt in der Kulisse des deutschen Turnfestes in Berlin mit insgesamt rund 80 000 Teilnehmern, durften nach den Qualifikationswettkämpfen die jeweils zehn besten Rhönradturnerinnen aus Nord- und Süddeutschland in den Disziplinen Sprung, Gerade-Kür und Spirale-Kür ihr Können unter Beweis stellen. Der Sprung gelang Naomi Schiek aus Schorndorf-Haubersbronn nicht optimal, im Gerade-Turnen behielt sie jedoch die Nerven, turnte ihre Kür fehlerfrei durch (Ausführungsnote 9 Punkte). Davon angespornt gelang auch die Spiralekür sehr gut (7,8 Punkte). Mit insgesamt 23,15 Punkten und nur 0,25 Punkten Abstand zu Platz acht belegte Schiek im elitären Teilnehmerfeld den 9. Platz und gehört somit zu den Top-Ten-Juniorturnerinnen Deutschlands. (nas)
ZVW,  13.06.2017

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