Finale des Turntalent-Schulpokals in Dortmund

Großartige Leistungen der TSG Turnerinnen

Beim Talentschulpokal in Dortmund habe die Backnanger Nachwuchsturnerinnen einmal mehr ihre Klasse unter Beweis gestellt. Die Mannschaft in der Altersklasse der Neunjährigen siegte souverän unter 13 Mannschaften und setzte mit dem Einzelsieg von Lara Gabriel noch einen obendrauf.

Amelie Schilling sicherte sich in der Einzelwertung bei den Zehnjährigen den dritten Platz.

Der auf Bundesebene wichtigster Wettkampf der Nachwuchsturnerinnen fand in Dortmund statt. Dabei ging es, neben den Vergleichen der bundesweiten Turntalent-Schulen, auch um wichtige Kaderqualifikationspunkte.

In der Altersklasse der Neunjährigen startete die TSG 1846 mit Lara Gabriel, Sophie Coockie Ray Linsberger, Zoe Arendt und der Wetzgauer Gastturnerin Florine Riethmüller. Die Backnangerinnen hatten einen guten Auftakt am Boden. Die Mannschaft turnte fehlerfrei und setzte von Anfang an die Zeichen auf Sieg. Schwieriger wurde es am Sprung, da bereits laut Reglement in den unteren Altersklassen zwei verschiedene Sprünge gezeigt werden müssen, die einmal in der Vorwärtsbewegung und in der Rückwärtsbewegung geturnt werden müssen. Die TSG Riege meisterte diese Herausforderung gut und wechselte an den Stufenbarren. Gabriel zeigte eine klasse Übung, während bei Linsberger zwei Elemente vom Kampfgericht nicht anerkannt wurden. Ausgesprochen gut lief es am letzten Gerät Schwebebalken für Arendt und für Gabriel. Beide beendeten ihren Wettkampf mit gelungenen Übungen, während Linsberger Nerven zeigte. Sie konnte ihre Trainingsleistung im Wettkampf nicht ganz abrufen, schaffte aber trotz einiger Fehler die Bundeskaderqualifikation. In der Einzelwertung belegte Gabriel den ersten, Arendt den sechsten und Linsberger den zehnten Platz.

Als Einzelturnerin ging Amelie Schilling in der Altersklasse der Zehnjährigen an den Start. Eigentlich ist der Boden eines ihrer Paradegeräte, dennoch unterliefen dem TSG Talent Fehler, die sie sonst nicht macht. Nach dem ersten Gerät schwanden die Hoffnungen auf die Kaderqualifikation. Doch die Zehnjährige zeigte sich kämpferisch und ging beherzt die folgenden Aufgaben an. Sie zeigte sehenswerte Sprünge, die mit hohen Punktzahlen der Kampfrichterinnen belohnt wurden. Am Stufenbarren präsentierte sie eine herausragende Übung, für die sie mit Abstand die beste Wertung erhielt. Am Schwebebalken, eigentlich ihr schwächstes Gerät behielt sie ebenfalls die Nerven und zeichnete sich als Wettkampfturnerin aus. Mit 65 Qualifikationspunkten schaffte sie souverän die Kaderqualifikation. „Damit hatten wir nach dem misslungenen Start nicht mehr gerechnet, umso mehr freut es mich, dass Amelie sich noch so weit nach vorne geturnt hat“, freute sich Landestrainerin Eva Gier über die Leistung.

Bericht Claudia Krimmer, Bild TSG BK

 

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