Veranstaltungen

Veranstaltung

Datum

Beginn

Ort

Wellnesstag

14.05.2022

13 Uhr

SDF-Haubersbronn

Gymwelt Forum

02.04.2022

09:30 Uhr

Großsachsenheim

Dialog AOK / Turngau

28.07.2022

18 Uhr

 

Sommerferienprogramm

Sommerferien

 

verschiedene Orte

Gaufrauentreffen

12.11.2022

14:30 Uhr

 

# BEACTIVE

Lautet das Motto der europäischen Woche des Sportes 2021. Die Turnabteilung des TSV 1884 Lorch e.V. beteiligte sich auch dieses Jahr mit einem niederschwelligen Bewegungsangebot, welches Bewegen mit Spaß verbindet. Frau Bürgermeisterin Funk eröffnete mit ihrem Grußwort, indem sie die europäische Aktion sowie den TSV würdigte, der seit über 137 Jahren verschiedene Bewegungsangebote im Programm anbietet. Selbst in der schwierigen Coronazeit hat die TSV Turnabteilung mit Online-Training für die Fitness seiner Mitglieder gesorgt. Herzlicher Dank ging an Frau Ursula Kimmel, die seit 2014 die Abteilung Turnen leitet.

Die Turngau Präsidentin Gislind Gruber-Seibold verlieh anschließend Frau U. Kimmel die Urkunde Plus Punkt Gesundheit vom Deutscher Olympia Sportbund und Deutscher Turner Bund. Diese Auszeichnung steht für qualifizierte Angebote, die von der Bundesärztekammer und den Krankenkassen empfohlen wird. Frau Kimmel bietet dieses präventive Angebot seit über zehn Jahren beim TSV an. Prävention ist schließlich die beste Medizin für ein gesundes Leben.

Lobend erwähnte Frau Gruber-Seibold auch die jährliche Beteiligung der TSV Turnabteilung beim Sommerferien Programm des Turngaus Rems Murr, Bewegung auch während der Ferien anzubieten.

Mit einem frischen, flotten akrobatischen Auftritt eröffnete die Gruppe DG (Dance und Gymnastik) unter der Leitung von Lena Kissling das sportliche Programm. Beim Line Dance mit Claudia, Qigong bei Katrin oder einer eindrucksvollen Präsentation Selbstverteidigung mit Schwertkampf mit Lutz, konnten alle Interessierten anschließend teilnehmen.

Herzlicher Dank geht an Alle die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

Bilder und Bericht Ursula Kimmel

5. Sommerferienprogramm 2021

Macht mit, seid 2021 mit dabei!

Flyer
Entstanden ist die Idee 2017: möglichst viele Menschen in Bewegung bringen, die Freude an der Bewegung teilen! Und gleichzeitig in den Sommerferien auch die schönen Städte und Gemeinden unseres Turngaus bei einem Ausflug kennenlernen. Kurz vor Drucklegung des fünften Sommerferienprogramms (wir haben jetzt Anfang Mai), gibt es Licht am Tunnel des Coronadunkels: die dritte Welle scheint gebrochen, mehr Menschen sind geimpft. Und so hoffen wir alle, dass es im Sommer wieder möglich ist, sich im Sport zu begegnen. Wir haben vorsichtig geplant und bieten 2021 nur Programmpunkte für draußen an. Mit im Boot sind das fünfte Mal auch die beiden sportpolitischen Sprecher Petra Häffner, MdL und Gernot Gruber, MdL, die wieder zugesagt haben, bei mehreren Terminen dabei zu sein. Wir freuen uns über die Unterstützung der AOK und des Sportkreises Rems-Murr.

Aktuelle Informationen und eventuelle Einschränkungen durch die Pandemielage finden Sie auf der Homepage des Turngaus und bei den teilnehmenden Vereinen.

Ergänzungen zum Flyer:

Aspach: Samstag, 21.08.2021, 15:30- 17 Uhr, Geschäftsstelle der SG Sonnenhof Großaspach Turn und Sport, Strümpfelbacherstraße 18, 71546 Aspach, Anmeldung erforderlich.

Backnang: jeden Dienstag, 18.30-19.30 Uhr auf dem Sportplatz Hagenbach, Anmedung:hier

Schorndorf-Weiler:
Yoga:
 9:30 Uhr bis 11:00 Uhr am 02., 09., 16. und 23. August 2021 – entfällt bei Regen, Schatten ist vorhanden
Pilates: 9:30 Uhr bis 11:00 Uhr am 03. + 10. September 2021 - entfällt bei Regen, Schatten ist vorhanden.

Weinstadt: jeden Mittwoch ab 21. Juli 21 bis 15. September 21 jeweils um 18.30 h auf der Birkelspitze in Weinstadt Endersbach 

Wanderung nach Steinberg

Murrhardt: Es war einfach ein wunderschöner, harmonischer Nachmittag, so kam es aus vielen Kehlen zum Abschluss. Es war wohl besonders wohltuend, dass über 30 Frauen und Männer in diesem Jahr dem Aufruf der Turngaupräsidentin Gislind Gruber-Seibold: G e m e i n s a m   B e w e g e n  folgen konnten. Auch Vizepräsidentin für Wettkampf-und Spitzensport, Sabine Ruopp hatte es sich nicht nehmen lassen, dem Regen davon zu fahren und nach Murrhardt zu kommen. Gudrun Gruber und Lydia Zimmermann konnten alle herzlich begrüßen und freuten sich, dass außer den Turnabteilungsgruppen, Frühgymnastik und Sport nach Krebs-Gesundheitsgruppe sowie Kirchenkirnberger auch weitere Gäste gekommen waren.
Los ging´s zum Aufstieg über den alten Weg nach Steinberg über den Spechtshof zum Aussiedlerhof von Erwin Böhm. Es hatte gut getan, die erfrischende Waldluft tief in sich einzuatmen und dabei den Blick durch das Blätterwerk der Bäume, wo sogar die Sonne durchblitzte zu genießen. Oben angekommen, konnte Erwin Böhm viele Fragen beantworten und die Gruppe staunte nicht schlecht, dass über 200 Kühe drinnen und draußen versorgt werden müssen, dass 100 ha Nutzfläche (Acker und Grünland) sowie Wald zum Hof gehören. Sechs bis sieben Kälbchen können in einer Woche geboren werden, auch Zwillinge gibt es und die ganz Kleinen, gerade geboren, hatten es natürlich Einigen angetan. Die Anlage der Milchverwertung war erstaunlich und in zwei Tagen gibt es 3000 Liter Milch die nach Schwäbisch Hall geliefert werden. Dass ein eigenes Büro zur Niederschrift notwendig ist, untermauert die Notwendigkeit der genauen Hofführung. Viele Gedanken gingen zurück in die 70er Jahre wo Erwin beim Lehrerehepaar Gruber saß und überlegte, was er wohl nach dem Schulabschluss anfangen sollte. Giselher Gruber meinte. "Du kannst in der Landwirtschaft bleiben, musst dir aber überlegen, welchen Weg du da einschlägst! Er hat wohl einen guten Weg gefunden und nebenher sogar noch hin und wieder Übernachtungen angeboten.
Natürlich ging Gudrun Gruber das Herz auf, als es vorbei am alten Schulhaus ging und sie die Erinnerungen über die eine oder andere Gegebenheit aufblühen ließ.
Angekommen bei Heide von Berlepsch, am Ende von Steinberg, überrascht von der tollen Kaffeetafel mit einmaliger Aussicht freuten sich Alle hier eine unheimlich angenehme Stunde zu erleben. Die wunderbaren Hefezöpfe zum Kaffee waren rasch verzehrt und in vielen Gesprächen war immer wieder das Erstaunen über die Schönheit unserer Landschaft zu hören.
Bild und Text: Gudrun Gruber, Murrhardt

Gelungener Start ins Sommerferienprogramm 2021

Summertime - Smovey Walking beim Kneipp-Verein Schorndorf
Der Kneippverein Schorndorf lud in Kooperation mit dem Turngau Rems-Murr zum Auftakt des Ferienprogramms zum Summertime Smovey Walking ein.
Die 1. Vorsitzende Iris Ehmann, begrüßte bei wunderschönen Wetter über 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich vom Kneipp-Tretbecken im Aichenbach auf eine Rundtour durch den Wald aufmachten. Unter den Teilnehmenden waren auch die Landtagsabgeordnete der Grünen und sportpolitische Sprecherin, Petra Häffner sowie Gislind Gruber-Seibold, die Präsidentin des Turngau Rems-Murr, die ebenfalls die Teilnehmende mit einer kleinen Ansprache begrüßte. Auch Gäste aus einem anderen Turngauverein nahmen teil.
Eine Abkühlung gab es am Ende beim gemeinsamen Armbaden und beim Wassertreten im Kneipp-Tretbecken.

Strategische Vereinsentwicklung ist kein Bauchgefühl

Workshop in Remshalden gibt nützliche Tipps
Nach dem erfolgreichen Turngau-Infoabend zum Thema Vereinsentwicklung in Frühsommer in Althütte, folgte nun der dort vereinbarte zweite Teil in Remshalden. Turngaus Vizepräsident für Kommunikation und Marketing, Armin Höttges und der im STB ehrenamtlich tätige Fachgebietsvorsitzende für Fitness, Gymnastik und Gesundheitssport, Oliver Lorz, moderierten vor den zahlreich erschienenen Vereinsvertretern, die von der Turngau Präsidentin Gislind Gruber-Seibold und Geschäftsstellenleiterin Sibylle Lentini begrüßt wurden.
Den Anfang machte Oliver Lorz mit seinem Vortrag. Er wies darauf hin, dass sich auch die Sportvereine, ähnlich wie Firmen und Betriebe der freien Wirtschaft, in einem Markt behaupten müssen. Im Falle der Sportvereine mit einer Vielzahl von Bewegungsanbietern vor Ort. Ungeachtet des im Verein üblichen Tagesgeschäfts mit allen Facetten, muss der Turn- und Sportverein vor Ort auch das aktuelle Marktgeschehen im Blick haben. In der freien Wirtschaft werden in der Regel zur strategischen Entscheidung über anstehende Veränderungen, Korrekturen von Prozessen oder zur Weiterentwicklung eines Betriebs eine Vielzahl an Daten analysiert. Das ist auch im Sportverein sinnvoll und möglich. Lorz zeigte zum einen auf, wie man auch ohne endlosen Zeitaufwand und Bauchgefühl eine kleine Standortanalyse durchführen kann, ergänzte dann mit der Vorstellung einer möglichen Datenanalyse der Mitgliederzahlen im Vergleich mit der Fachverbandsentwicklung auf regionaler und bundesweiter Ebene. Abschließen wurde noch anhand diverser Statistiken ausführlich über die mögliche Entwicklung der Mitgliederzahlen im Sport bis 2035 diskutiert.
Teil Zwei des kurzweiligen Abends moderierte Armin Höttges vom Turngau zum Thema Kundenzufriedenheit und einer entsprechenden Analyse. Auch er machte den Teilnehmern klar, wie wichtig eine professionelle Herangehensweise in diesem Themenbereich ist. Als eine gute Basis für eine Zufriedenheitsanalyse im Sportverein gilt die Mitgliederbefragung. Schnell war den Teilnehmern bewusst, dass eine Befragung im Sportverein mitunter gar nicht so einfach ist und ohne grundsätzliche Entscheidungen über Inhalt, Umfang und Kommunikationswege schnell ins Leere führen kann. Mit den Teilnehmern wurden zunächst verschiedene Möglichkeiten zur Kommunikation einer Mitgliederbefragung erörtert. Dabei wurde auch bewusst, dass in einer Frageaktion für alle Mitglieder gleichzeitig unterschiedliche Kommunikationswege notwendig sind, im Falle der Befragung ganz bestimmter Zielgruppen im Verein, mitunter auch die Kommunikationswege kompakter werden können. Auch zum Inhalt der Befragung wurde kontrovers diskutiert. Macht es eher Sinn eine große Anzahl von Fragen zu stellen oder soll man sich im Verein lieber nur auf bestimmte Themenblöcke verständigen und Befragungen turnusmäßig durchführen? Diese Entscheidung, so war sich die Gruppe einig, sei letztlich ganz vereinsspezifisch zu sehen. Ein Muster-Umfragebogen, der den teilnehmenden Vereinen auch ausgehändigt wurde, kann für eine Befragung als Grundlage benutzt werden.
Nach rund 2,5 Stunden endete der Workshop mit rauchenden Köpfen und viel Input. Der Turngau Rems-Murr bot den Teilnehmern abschließend an, diese bei Bedarf auch weiterhin zu diesem Thema zu begleiten.
Ein wichtiger Termin zum großen Thema der Zukunft der Turn- und Sportvereine steht bereits am 18. Juli in Waiblingen an. Hier werden auf Basis des „Workbook Sportverein 2030“, welches vom Zukunftsinstitut im Auftrag des Schwäbischen Turnerbunds und des Niedersächsischen Turnerbunds erstellt wurde,  die spannenden Ausblicke präsentiert und erörtert. Es sind noch ein paar wenige Restplätze frei. Anmeldungen nimmt die Turngau-Geschäftsstelle entgegen.
Bericht: Oliver Lorz, Bild: Sibylle Lentini

Vortrag zur strategischen Sportvereinsentwicklung – Die Zukunft gemeinsam gestalten

Erst einmal herausfinden, was die Mitglieder wollen

Die Zukunft des Sportvereins zu gestalten, scheint immer schwieriger zu werden. Die Rahmenbedingungen ändern sich, Einstellung und Interessen der Mitglieder genauso. In Althütte hat die Sportwissenschaftlerin Melanie Haag den Vereinsfunktionären im Vortrag über strategische Vereinsentwicklung Möglichkeiten aufgezeigt, den Verein attraktiv zu halten. Dazu ist vor allem eines wichtig: das Wissen über die Mitglieder und deren Interessen.

Wie bereite ich meinen Sportverein auf die Zukunft vor? Was muss ich beachten, welche Strategien verfolgen? Zur Beantwortung dieser Fragen hatten Turngau und Sportkreis Rems-Murr die Sportwissenschaftlerin Melanie Haag eingeladen. Gut 40 Vereinsvertreter waren ins Rathaus von Althütte gekommen. Das Thema treibt die Vereine um. Aber wohin geht der Weg?

„Wenn man sich nicht auf den Wandel einlässt“, sagte Bürgermeister Reinhold Sczuka in seiner Begrüßung, „ist man verloren“. Zu viel Wandel allerdings, das zeigte sich nach Haags Vortrag in einer kurzen Fragerunde, wollen die Vereinsvertreter nicht. Der Verein dürfe seine Seele nicht verkaufen, indem er beispielsweise auf mehr Hauptamtlichkeit und Professionalisierung setzt. Unterstützung erhielten sie dabei von der Referentin. „Ich sehe es kritisch, wenn der Verein zu sehr Dienstleister wird.“ Melanie Haag vertritt einen anderen Ansatz: Die Vereinsfunktionäre müssten vor allem wissen, was ihre Mitglieder wollen, was ihnen gefällt und was nicht.

Hier spielt vieles eine Rolle: demografischer Wandel, zunehmende Individualisierung, Professionalisierung, Ganztagesschule, Inklusion, Bürokratie… Die Menschen möchten heute flexible, ganz individuell nutzbare Angebote und sich zu nichts verpflichten. Außerdem ist mehr Breiten- als Leistungssport gefragt. „Mit Leistung hat man im Beruf schon genug zu tun.“ Wie also soll der Verein darauf reagieren?

Er soll Experten befragen. Und die besten Experten sind die Mitglieder. Die wissen, was im Verein passiert, und genauso, was nicht funktioniert. An dieses Wissen heran kommt der Verein durch eine Mitgliederbefragung. „Das kann man ganz leicht online machen“, sagt Haag, die das selbst an der Hochschule in Tübingen erprobt hat und erstaunt war über die hohe Beteiligung. „50 Prozent haben geantwortet. Normalerweise freuen wir Wissenschaftler uns schon über zehn Prozent Rückmeldungen.“

Der Verein erfahre dadurch, was er gut und schlecht macht, vor allem aber, wie die Mitglieder das Vereinsleben emotional erleben. „Wissen ist die zentrale Ressource“, sagt Haag. Wie bei einem Eisberg jedoch seien die Sachthemen (gibt es genügend Kurse, hat der Übungsleiter eine Lizenz?) nur die Spitze (20 Prozent). Was die Zufriedenheit der Mitglieder bestimme, sind die 80 Prozent unter Wasser: Freude, Ärger, Kränkungen, Frust. Gerade darum müsse sich der Verein kümmern: „Ein zufriedenes Mitglied bleibt im Verein, ein glückliches übernimmt vielleicht auch mal ein Amt.“

Aus den Ergebnissen der Befragung lassen sich Ziele für die Zukunft erarbeiten („nicht mehr als zwei oder drei“) und eine Strategie zur Umsetzung. Der Zeitrahmen solle fünf Jahre nicht übersteigen. Hilfe gebe es unter anderem beim Württembergischen Landessportbund.

Turngau bietet Workshop an

Die Besucher zeigten sich den Vorschlägen gegenüber aufgeschlossen, doch schnell zeigte sich ein Dilemma: Welche Fragen stelle ich, wo bekomme ich Hilfe? Die Rems-Murr-Turner wollen Licht ins Dunkel bringen. Armin Höttges, Turngau-Vizepräsident, zuständig für Marketing und Kommunikation, und Oliver Lorz, beim Schwäbischen Turnerbund ehrenamtlicher Fachgebietsvorsitzender Fitness, Gymnastik und Gesundheitssport, erklärten sich spontan bereit, dazu einen Workshop anzubieten. Wann und wo wird noch bekanntgegeben.

So konnte die Veranstaltung gar nicht besser laufen. Die Besucher bekamen Informationen aus der Wissenschaft mit konkreten Umsetzungsvorschlägen und dort, wo’s klemmte, springt nun der Turngau ein.

ZVW, Gisbert Niederführ,  12.03.2018 - 00:00 Uhr

Sportwissenschaftlerin Melanie Haag. Foto: Ralph Rolli

Ansprechpartner

Vizepräsidentin Freizeit- und Gesundheitssport
Info: vize-freizeit@turngau-rm.de