Veranstaltungen 2018

Veranstaltung

Datum

Beginn

Ort

Workshop Nein-sagen

06.10.2018

09:00 Uhr

Birkmannsweiler

Gaufrauentreffen

10.11.2018

14:30 Uhr

Siegelberg

Gymwelt Forum

11.05.2019

09:00 Uhr

Backnang

8. Wellnesstag

18.05.2019

13:30 Uhr

 

Dialog AOK / Turngau

07.2019

18:30 Uhr

Schorndorf

Sommerferienprogramm

Auf geht’s – komm mit – bleib fit!

Wir bieten Ihnen in den Sommerferien ein Bewegungsprogramm für Erwachsene an.

Dance-Fitness, Fit im Park, Wassertretbecken, Fünf Esslinger, Yoga und auch Radwanderung, Qi Gong, Fitness-Zirkel und vieles mehr – das Angebot des Turngaus Rems-Murr für die Sommerferien kann sich sehen lassen, wir würden uns freuen, wenn alle etwas finden.

Nahezu täglich können Sie etwas ausprobieren und dabei noch die herrlichen Städte und Gemeinden unseres Turngaus kennenlernen. Wir haben 89 kostenfreie Angebote für Sie zusammengestellt. Unterstützt wird das Sommerferienprogramm von der AOK.
Mit im Boot sind auch die beiden sportpolitischen Sprecher Gernot Gruber MdL und Petra Häffner MdL, die wieder zugesagt haben, bei mehreren Terminen dabei zu sein. Das Turngaupräsidium hat sich vorgenommen, alle Vereine, die mitmachen, einmal zu besuchen und auch der Sportkreis wird vor Ort sein.
Wir freuen uns, wenn wir Sie für den Spaß am Sport, die Freude an der Bewegung begeistern können!
Vielleicht ist es für den einen oder die andere auch der Einstieg in den Vereinssport.
Schöne Sommerferien wünschen Ihnen

Programm als PDF hier herunterladen

Gislind Gruber-Seibold            Sibylle Lentini
Präsidentin                             Fachwartin Gesundheitssport

Bilder Sommerferienprogramm 2018

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Strategische Vereinsentwicklung ist kein Bauchgefühl

Workshop in Remshalden gibt nützliche Tipps
Nach dem erfolgreichen Turngau-Infoabend zum Thema Vereinsentwicklung in Frühsommer in Althütte, folgte nun der dort vereinbarte zweite Teil in Remshalden. Turngaus Vizepräsident für Kommunikation und Marketing, Armin Höttges und der im STB ehrenamtlich tätige Fachgebietsvorsitzende für Fitness, Gymnastik und Gesundheitssport, Oliver Lorz, moderierten vor den zahlreich erschienenen Vereinsvertretern, die von der Turngau Präsidentin Gislind Gruber-Seibold und Geschäftsstellenleiterin Sibylle Lentini begrüßt wurden.
Den Anfang machte Oliver Lorz mit seinem Vortrag. Er wies darauf hin, dass sich auch die Sportvereine, ähnlich wie Firmen und Betriebe der freien Wirtschaft, in einem Markt behaupten müssen. Im Falle der Sportvereine mit einer Vielzahl von Bewegungsanbietern vor Ort. Ungeachtet des im Verein üblichen Tagesgeschäfts mit allen Facetten, muss der Turn- und Sportverein vor Ort auch das aktuelle Marktgeschehen im Blick haben. In der freien Wirtschaft werden in der Regel zur strategischen Entscheidung über anstehende Veränderungen, Korrekturen von Prozessen oder zur Weiterentwicklung eines Betriebs eine Vielzahl an Daten analysiert. Das ist auch im Sportverein sinnvoll und möglich. Lorz zeigte zum einen auf, wie man auch ohne endlosen Zeitaufwand und Bauchgefühl eine kleine Standortanalyse durchführen kann, ergänzte dann mit der Vorstellung einer möglichen Datenanalyse der Mitgliederzahlen im Vergleich mit der Fachverbandsentwicklung auf regionaler und bundesweiter Ebene. Abschließen wurde noch anhand diverser Statistiken ausführlich über die mögliche Entwicklung der Mitgliederzahlen im Sport bis 2035 diskutiert.
Teil Zwei des kurzweiligen Abends moderierte Armin Höttges vom Turngau zum Thema Kundenzufriedenheit und einer entsprechenden Analyse. Auch er machte den Teilnehmern klar, wie wichtig eine professionelle Herangehensweise in diesem Themenbereich ist. Als eine gute Basis für eine Zufriedenheitsanalyse im Sportverein gilt die Mitgliederbefragung. Schnell war den Teilnehmern bewusst, dass eine Befragung im Sportverein mitunter gar nicht so einfach ist und ohne grundsätzliche Entscheidungen über Inhalt, Umfang und Kommunikationswege schnell ins Leere führen kann. Mit den Teilnehmern wurden zunächst verschiedene Möglichkeiten zur Kommunikation einer Mitgliederbefragung erörtert. Dabei wurde auch bewusst, dass in einer Frageaktion für alle Mitglieder gleichzeitig unterschiedliche Kommunikationswege notwendig sind, im Falle der Befragung ganz bestimmter Zielgruppen im Verein, mitunter auch die Kommunikationswege kompakter werden können. Auch zum Inhalt der Befragung wurde kontrovers diskutiert. Macht es eher Sinn eine große Anzahl von Fragen zu stellen oder soll man sich im Verein lieber nur auf bestimmte Themenblöcke verständigen und Befragungen turnusmäßig durchführen? Diese Entscheidung, so war sich die Gruppe einig, sei letztlich ganz vereinsspezifisch zu sehen. Ein Muster-Umfragebogen, der den teilnehmenden Vereinen auch ausgehändigt wurde, kann für eine Befragung als Grundlage benutzt werden.
Nach rund 2,5 Stunden endete der Workshop mit rauchenden Köpfen und viel Input. Der Turngau Rems-Murr bot den Teilnehmern abschließend an, diese bei Bedarf auch weiterhin zu diesem Thema zu begleiten.
Ein wichtiger Termin zum großen Thema der Zukunft der Turn- und Sportvereine steht bereits am 18. Juli in Waiblingen an. Hier werden auf Basis des „Workbook Sportverein 2030“, welches vom Zukunftsinstitut im Auftrag des Schwäbischen Turnerbunds und des Niedersächsischen Turnerbunds erstellt wurde,  die spannenden Ausblicke präsentiert und erörtert. Es sind noch ein paar wenige Restplätze frei. Anmeldungen nimmt die Turngau-Geschäftsstelle entgegen.
Bericht: Oliver Lorz, Bild: Sibylle Lentini

GYMWELT im Verein - Erfolgreich in die Zukunft

Gemeinsam mit dem Badischen Turner-Bund möchten wir, der Schwäbische Turnerbund, unsere Mitgliedsvereine zukunftsfähig machen – mit Hilfe des einheitlichen Erkennungszeichens GYMWELT. Die attraktiven und vielfältigen gesundheitsfördernden Bewegungsangebote der Vereine werden in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt und zur Teilnahme daran motiviert. weiter

Einladung zum Zukunftsworkshop „Sportverein 2030“

Liebe Vereinsmitarbeiter und -führungskräfte,

die Zukunft unserer Turn- und Sportvereine liegt uns am Herzen. Wir wollen, dass Sport und Bewegung auch in Zukunft im Verein stattfinden, und zwar zeitgemäß, attraktiv und erfolgreich. Mit unserer Initiative „Sportverein2030“ stellen wir euch die dafür wichtigen Wegbegleiter zur Seite.

Der Turngau Rems-Murr lädt euch im Namen des Schwäbischen Turnerbunds hiermit herzlich ein, zum

Zukunftsworkshop „Sportverein 2030“
am 18.07.2018 um 18.30 Uhr
beim FSV Waiblingen, Oberer Ring 6, 71332 Waiblingen

weiter Information hier

Vortrag zur strategischen Sportvereinsentwicklung – Die Zukunft gemeinsam gestalten

Erst einmal herausfinden, was die Mitglieder wollen

Die Zukunft des Sportvereins zu gestalten, scheint immer schwieriger zu werden. Die Rahmenbedingungen ändern sich, Einstellung und Interessen der Mitglieder genauso. In Althütte hat die Sportwissenschaftlerin Melanie Haag den Vereinsfunktionären im Vortrag über strategische Vereinsentwicklung Möglichkeiten aufgezeigt, den Verein attraktiv zu halten. Dazu ist vor allem eines wichtig: das Wissen über die Mitglieder und deren Interessen.

Wie bereite ich meinen Sportverein auf die Zukunft vor? Was muss ich beachten, welche Strategien verfolgen? Zur Beantwortung dieser Fragen hatten Turngau und Sportkreis Rems-Murr die Sportwissenschaftlerin Melanie Haag eingeladen. Gut 40 Vereinsvertreter waren ins Rathaus von Althütte gekommen. Das Thema treibt die Vereine um. Aber wohin geht der Weg?

„Wenn man sich nicht auf den Wandel einlässt“, sagte Bürgermeister Reinhold Sczuka in seiner Begrüßung, „ist man verloren“. Zu viel Wandel allerdings, das zeigte sich nach Haags Vortrag in einer kurzen Fragerunde, wollen die Vereinsvertreter nicht. Der Verein dürfe seine Seele nicht verkaufen, indem er beispielsweise auf mehr Hauptamtlichkeit und Professionalisierung setzt. Unterstützung erhielten sie dabei von der Referentin. „Ich sehe es kritisch, wenn der Verein zu sehr Dienstleister wird.“ Melanie Haag vertritt einen anderen Ansatz: Die Vereinsfunktionäre müssten vor allem wissen, was ihre Mitglieder wollen, was ihnen gefällt und was nicht.

Hier spielt vieles eine Rolle: demografischer Wandel, zunehmende Individualisierung, Professionalisierung, Ganztagesschule, Inklusion, Bürokratie… Die Menschen möchten heute flexible, ganz individuell nutzbare Angebote und sich zu nichts verpflichten. Außerdem ist mehr Breiten- als Leistungssport gefragt. „Mit Leistung hat man im Beruf schon genug zu tun.“ Wie also soll der Verein darauf reagieren?

Er soll Experten befragen. Und die besten Experten sind die Mitglieder. Die wissen, was im Verein passiert, und genauso, was nicht funktioniert. An dieses Wissen heran kommt der Verein durch eine Mitgliederbefragung. „Das kann man ganz leicht online machen“, sagt Haag, die das selbst an der Hochschule in Tübingen erprobt hat und erstaunt war über die hohe Beteiligung. „50 Prozent haben geantwortet. Normalerweise freuen wir Wissenschaftler uns schon über zehn Prozent Rückmeldungen.“

Der Verein erfahre dadurch, was er gut und schlecht macht, vor allem aber, wie die Mitglieder das Vereinsleben emotional erleben. „Wissen ist die zentrale Ressource“, sagt Haag. Wie bei einem Eisberg jedoch seien die Sachthemen (gibt es genügend Kurse, hat der Übungsleiter eine Lizenz?) nur die Spitze (20 Prozent). Was die Zufriedenheit der Mitglieder bestimme, sind die 80 Prozent unter Wasser: Freude, Ärger, Kränkungen, Frust. Gerade darum müsse sich der Verein kümmern: „Ein zufriedenes Mitglied bleibt im Verein, ein glückliches übernimmt vielleicht auch mal ein Amt.“

Aus den Ergebnissen der Befragung lassen sich Ziele für die Zukunft erarbeiten („nicht mehr als zwei oder drei“) und eine Strategie zur Umsetzung. Der Zeitrahmen solle fünf Jahre nicht übersteigen. Hilfe gebe es unter anderem beim Württembergischen Landessportbund.

Turngau bietet Workshop an

Die Besucher zeigten sich den Vorschlägen gegenüber aufgeschlossen, doch schnell zeigte sich ein Dilemma: Welche Fragen stelle ich, wo bekomme ich Hilfe? Die Rems-Murr-Turner wollen Licht ins Dunkel bringen. Armin Höttges, Turngau-Vizepräsident, zuständig für Marketing und Kommunikation, und Oliver Lorz, beim Schwäbischen Turnerbund ehrenamtlicher Fachgebietsvorsitzender Fitness, Gymnastik und Gesundheitssport, erklärten sich spontan bereit, dazu einen Workshop anzubieten. Wann und wo wird noch bekanntgegeben.

So konnte die Veranstaltung gar nicht besser laufen. Die Besucher bekamen Informationen aus der Wissenschaft mit konkreten Umsetzungsvorschlägen und dort, wo’s klemmte, springt nun der Turngau ein.

ZVW, Gisbert Niederführ,  12.03.2018 - 00:00 Uhr

Sportwissenschaftlerin Melanie Haag. Foto: Ralph Rolli

Schorndorf Summer-Tour 2017 im Ziegeleiseebad

Etwas für die Fitness tun und jede Menge Spaß haben: Darum ging's bei der Party am Samstagabend (5.8.) im Ziegelei-Seebad in Schorndorf.
Schorndorf. Ob Rutschen auf der Airtrack-Matte, Becherstapeln oder ein Work-out durchpowern: Im Ziegeleiseebad in Schorndorf war am Samstag mehr geboten als einfach nur Schwimmen und Sonnenbaden. Gemeinsam mit dem Schwäbischen Turnerbund und SWR 3 haben der VfL Winterbach und der TSV Haubersbronn im Rahmen der Summer-Tour 2017 für Spaß, Bewegung und gute Musik im Freibad gesorgt.
Die einen nehmen Anlauf und rutschen bäuchlings, andere rücklings, manche versuchen es zu dritt im Rennen. Wem es noch nicht rutschig genug ist, der lässt sich von einem großen Schwimmring über die nasse Fläche ins Wasser tragen, andere scheitern auf den ersten Metern und landen versehentlich mit meist sehr eleganten Absprüngen im Wasser. Eines haben aber alle Rutschenden gemeinsam: viel Vergnügen.
Die beschert den Besuchern am Samstag vor allem die Airtrack-Matte, die der Sportverein VfL Winterbach im Ziegeleiseebad aufgebaut hat. Die 50 Meter lange, mit Luft gefüllte Matte nutzt der Verein eigentlich, um Koordinationsübungen zu machen, die einen weichen Untergrund erfordern. Am Samstag wurde sie am Beckenrand des großen Schwimmerbeckens befestigt, mit Wasser befeuchtet und zu einer langen Rutschbahn umfunktioniert. „Neben dem Sprungturm ist das eine coole Einstiegsmöglichkeit ins Wasser“, meint Tim, dann nimmt er erneut Anlauf und rutscht auf dem Bauch über die dunkelblaue Fläche ins Seewasser. Selbst ein Regenschauer am Nachmittag konnte die Besucher nicht vom Rutschen abhalten.
Während am Schwimmerbecken das Rutschvergnügen weitergeht, startet etwas weiter hinten an Land ein kostenloses Work-out zum Mitmachen. „Da kommt man ja schon beim Zuschauen ins Schwitzen“, gibt der Moderator zu. Trainerin Bianca sorgt beim sogenannten Bodycross für schweißgebadete Teilnehmer nach 25 Minuten mit verschiedenen Kraftübungen, bei denen das eigene Körpergewicht bewusst eingesetzt wird. Danach heißt es erst einmal: ab ins kühle Nass, am besten über die Airtrack-Matte.
Wer es lieber etwas gymnastischer mag, der wurde beim LaGym-Schnupperkurs bedient. Dort wurden choreografische Gymnastikübungen zur Musik einstudiert. Auch die geistige und koordinative Fitness kommen nicht zu kurz. Stacken heißt die Disziplin, bei der eine unterschiedliche Anzahl von Bechern möglichst schnell aufeinandergestapelt und wieder zusammengesteckt werden. „Das ist sehr gut für die Rechts-links-Koordination“, erklärt die Turnabteilungsleiterin vom VfL Winterbach, Marielies Ewersmeyer, die das Angebot betreut. Sie lädt Kinder und deren Eltern zum gemeinsamen Mitmachen ein.
„Das müssen Sie jetzt noch mal zeigen, das war zu schnell für mein Alter“, meint ein Vater, der mit seinem Sohn zu dem Stand gekommen ist. „Ganz wichtig ist das Rechts-links-Prinzip“, erklärt Frau Ewersmeyer noch einmal, „immer abwechselnd mit rechts und dann mit links stellt man einen Becher auf.“ Sorgfältig müssen die Becher nebeneinandergestellt werden, sonst stürzt die zweite Etage einfach ab. „Gar nicht so einfach, wie es aussieht“, gibt Annkatrin zu und übt sich weiter an einem Turm mit drei Etagen. „Darin gibt es sogar Weltmeisterschaften“, erzählt Marielies Ewersmeyer und kündigt an: „Ab Herbst möchten wir in unserem Verein auch wieder Kurse für das Stacken anbieten.“
Die Airtrack-Matte, die verschiedenen Schnupperkurse und das Stacken – all das wurde vom VfL Winterbach und dem TSV Haubersbronn angeboten und betreut. Dachorganisation ist der Schwäbische Turnerbund, der 2015 die sogenannte Summer- Tour ins Leben gerufen hat. Damals wollte der Verein bei der Bevölkerung rund um die Sportstadt Stuttgart Werbung für die Gymnastik-Weltmeisterschaft machen, erinnert sich Projektleiter Tobias Buss. Im ersten Jahr hat die Summer-Tour halt in neun Freibädern Baden-Württembergs gemacht und bot dort ein Sportprogramm. Heute hat sich das Konzept gewandelt. Der Schwäbische Turnerbund hat die regionalen Vereine mit ins Boot geholt. Er biete ihnen durch das Mitwirken an der Veranstaltung eine Plattform, um Mitgliederwerbung zu betreiben „und die Bevölkerung in Bewegung zu bringen“, erklärt Buss.
In Bewegung brachte abschließend auch noch die SWR-3-Party am Abend bis 20 Uhr mit DJ Royal und Müller und Schmidt.
ZVW, 6.8.17, Bericht: Luisa Jilg, Foto: Benjamin Beytekin

Wellnesstag in Urbach

Ein voller Erfolg war der Wellnesstag in Urbach. Bereits zum zweiten Male veranstaltete der Turngau diesen Tag in der Gemeinde im Remstal. Insgesamt war es die achte Veranstaltung dieser Art, zum dritten Mal wurde dies in Zusammenarbeit mit dem Sportkreis organsiert.
Mit vierzig Teilnehmern war die Veranstaltung restlos ausgebucht. In der Begrüßungsrede, bei der Sibylle Lentini von der Geschäftsstelle des Turngaus die Besucher begrüßte und „einen interessanten Nachmittag und eine gute Erholung wünschte“, dankte Ursula Jud (stv. Präsidentin des Sportkreises) den Besuchern „für ihr Interesse an der Veranstaltung.“ Jud freute sich, dass „der Sportkreis mit dem Turngau eng zusammenarbeitet und die Kräfte bündelt, um so eine Veranstaltung gemeinsam auf die Beine stellen zu können.“
Jud dankte auch dem SC Urbach für die Rahmenbedingungen und überreichte den beiden Referentinnen, Heidegard Bayer-Brechtken (Lehrerin für Pflegeberufe) sowie Ursula Seifried (Feldenkraispädagogin) als Dank Kostproben für Apfelschnitzen. Gislind Gruber-Seybold; Präsidentin vom Turngau, sagte: „Der Wellnesstag ist heute ein Tag für sie alle.“ Die AOK spendete Schrittzähler für alle Teilnehmer als kleine Erinnerung, aber auch für zukünftige Bewegungseinheiten. Ingrid Beerkircher, Frauenreferentin des Sportkreises dankte allen für die Anmeldung und wünschte den Teilnehmern viel Freude.
In zwei Workshops wurden die Teilnehmer über die Dorn-Methode und den Feldenkrais unterrichtet und Übungen gezeigt. Bewirtet wurde die Veranstaltung in der Pause mit Kaffee und Kuchen durch die Turnabteilung des SC Urbach.
Ralph Rolli 20. Mai 2017

220 Zuschauerinnen und Zuschauer und elf Gruppen beim 43. Gaufrauentreffen

Elisabeth Schmid, Fachwartin Frauen, begrüßte in der Seeguthalle in Weissach die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer.
In ihren Grußworten gingen die Präsidentin des Turngaues, Gislind Gruber-Seibold, die stv. Bürgermeisterin der Gemeinde Weissach, Irmgard Hestler und der Abteilungsleiter Turnen der SG Weissach, Jörg Schaal, auf die Historie und die Aufgaben des Turnsports ein. Nicht nur die Gesunderhaltung und Fitness des Körpers sondern auch der Spaß an der Bewegung in der Gemeinschaft waren und sind wichtige Gründe für die Menschen, in ihren Vereinsgruppen Sport zu treiben. Jörg Schaal brachte es auf den Punkt, „das Sportgerät Treppe zeigt dir deinen Fitnessstand“.

Das Programm eröffnete die altersgemischte Hip Hop Gruppe des TSV Lippoldsweiler. Die Mädchen und Jungs zeigten in ihrer, durch rhythmisches Klatschen der Zuschauer begleiteten Vorführung, verschiede Tanzstile des Hip Hops.

Mit weihnachtlichen Klängen und Reifen, die an bunte Zuckerstangen erinnerten, zeigte die Seniorengruppe des TV Murrhardt, was man mit schwingenden Reifen alles machen kann.

Den Tänzerinnen, der seit 25 Jahren bestehende Just 4 fun Gruppe des TSV Lippoldsweiler, stand die Freunde an der Bewegung ins Gesicht geschrieben. Nicht nur sie waren mit ihrem Tanz „Happy“ zufrieden, sondern auch die Zuschauer.

Für die 14 Frauen des SV Fellbach, die bei den winterlichen Temperaturn mir nackten Füßen und mit Puschelbällen auf die Bühne kamen, war die Bühne fast zu klein. Beeindruckend waren die verschiedenen Bilder, die sie auf die Bühne zauberten. So wurde aus einer geraden Linie wie aus Zauberhand zwei Kreise.

Deligth, die Showgruppe des SV Remshalden, entführte die Zuschauer in 35 Jahre „Pur“. Ob Abenteuerland oder Lena, die Tänzerinnen und der einzige Tänzer der Gruppe begeisterten die Zuschauer.

Die Frauengymnastikgruppe der SG Weissach führte einen schottischen Volkstanz vor, bei dem man aufpassen musste, denn in der Aktivpause durften alle den Tanz gemeinsam mit der Gruppe tanzen.

Zum dreiundvierzigsten Mal war die Frauengruppe des SV Fellbach dabei. Sie zweigten eine Ballgymnastik mit langsamen und schnellen Elementen.

Die Gau-Gymnastik-Gruppe, die sich aus Tänzerinnen aus verschiedenen Vereinen des Turngaues zusammensetzt, verzauberte mit einer winterlichen Impression von blauen Eisblumen.

Die Frauengruppe des TSV Lippoldsweiler überzog die Bühne mit tausenden „Glühwürmchen“, die Glasfaserlampen entsprangen. Die „Glühwürmchen“ wechselten die Farbe und schwirrten über die gesamte Bühne.

Die Jazz-Tanzgruppe der SG Weissach zeigte eine tolle Choreografie, bei der sicher mancher fragte, wie man sich so viele einzelne Teile nur merken kann.

Das Programm beschloss Delight mit dem sinnlichen und ausdruckstarken Tanzstil des amerikanischen Choreographen und Regisseurs Bob Fosse. Sie  interpretierten Songs aus Chicago und Cabaret.

Ansprechpartner

Vizepräsidentin Freizeit- und Gesundheitssport

Fachwart/in

vize-freizeit@turngau-rm.de