Gerätturnen

Neben Bodenturnen turnen Frauen an Balken, Stufenbarren und am Sprung. Bei den Männern gehört zu den olympischen Geräten das Seitpferd, Ringe, Sprung, Barren, Boden und Reck.
Für seine Mitglieder bietet der Schwäbische Turnerbund Wettkämpfe ab acht Jahren als jahrgangsabhängige Einzel- und Mannschaftswettkämpfe in allen Altersklassen an. Gleichbedeutend sind Wettkämpfe im Breiten- wie auch im Spitzensport. Neben der Kür existiert seit dem 1. Januar 2008 ein neues Pflichtübungssystem, die sog. P-Übungen mit der A-Variante (Breitensport) und der B-Variante (Spitzensport). Unterstützt wird das technisch richtige Gerätturnen seit dem 1. Januar 2008 durch einen neuartigen Elementewettkampf. Ein auf wissenschaftlicher Basis erstelltes Talent-Fördersystem findet seinen Niederschlag in einer Reihe von Wettbewerben für die sechs- bis achtjährigen Talente (STB-Kinderuup, VR-Talentiade).

Licht und Schatten beim Landesfinale P-Stufen

Gleich zwei Mannschaften qualifizierten sich zum Saisonabschluss für das Landesfinale der P-Stufen in Leonberg. Dabei turnten die E-Jugendlichen auf einen beachtlichen vierten Rang. Die D-Jugend musste auf ihre Leistungsträgerin Valeria Zhizhemskaya verzichten. Mehr als Platz sieben sprang im Endkampf deshalb nicht heraus.
„Nur 0,05 Zähler fehlten am Ende zu Platz drei, das ist einmal Zehenspitzen strecken“, so das Fazit der E-Jugend Trainerin Gitte Cocks. Dennoch zeigte sich das Trainerteam Cocks, Eva Gier und Ellen Layer zufrieden mit dem Abschneiden ihrer Schützlinge. Die Mannschaft hatte gut geturnt und alles aus sicher herausgeholt.
Gut in den Wettkampf sind die Backnangerinnen am Schwebebalken gestartet. Überzeugende Leistungen von Colleen Seitel (14,35) und Lilli Braun (14,15) brachte Sicherheit in das Team, das ohne Sturz den Mannschaftsdurchgang beendete. In der nächsten Rotation Boden turnte das Team allerdings nur zu viert. Samra Mujkic wurde für den Sprungdurchgang geschont. Braun (14,10), Seitel (13.20), Noemi Schreiber (14,00) und Marie-Mireille Jahnle (12,50) setzten sich in Szene und mussten in der Mannschaftswertung nur dem TSV Süßen den Vortritt lassen. Hart umkämpft waren die Zehntelpunkte am Sprung. Mujkic (13,85) war gut vorbereitet und verhalf der Mannschaft, den Kontakt zur Spitze zu halten. Am Reck gaben die Backnangerinnen nochmals alles, trotzdem fehlte am Ende eben diese eine „Fußspitze“ zum Podestplatz.
Die Mannschaft der D-Jugendlichen hatten im Vorfeld des Finals eine herbe Enttäuschung wegzustecken. Valeria Zhizhemskaya verletzte sich am Knie und stand dem Team bei der Entscheidung nicht zur Verfügung. Das Fehlen der Leistungsträgerin machte sich in der Platzierung deutlich bemerkbar. Platz sieben stand am Ende zu Buche.
Alina Eirich, Lisa Hunsch, Helena Knecht und Lavinia Weller ließen zu Wettkampfbeginn von der Misere nicht entmutigen. Am Startgerät Sprung lieferte die Backnanger Riege gleich richtig ab und wechselte als drittbestes Team an das Reck. Eine starke Mannschaftsleistung ließ die Backnangerinnen weiter auf Medaillenkurs bleiben. Am Schwebebalken bewiesen die TSG Turnerinnen Nervenstärke ebenso wie am Schlussgerät Boden. „Alles in allem war es, trotz des Fehlens von Valeria, ein spannender und hartumkämpfter Wettkampf“, war sich das Trainerteam Cocks, Layer und Gier einig.

Herausragende Leistungen der TSG Nachwuchsturnerinnen

Bei den beiden Qualifikationswettkämpfen der Nachwuchsturnerinnen zum Landeskadertest konnte die TSG überzeugen. Nicht nur, dass die TSG Turnerinnen als Verein geschlossen ganz vorne standen, die siebenjährige Anneli Andergassen und die sechsjährige Amelie Schillinge überragten die gesamte Konkurrenz und dürfen sich berechtigte Hoffnungen auf die Kadernominierung machen.
Bei den Qualifikationen wurde neben sechs athletischen Anforderungen in den Bereichen Kraft, Schnelligkeit und Beweglichkeit weitere fünfzehn technische Anforderungen an den verschiedenen Geräten, wie Sprung, Stufenbarren, Schwebebalken, Boden und dem Hilfsgerät Trampolin gefordert.
„Unsere Turnerinnen sind bestens vorbereitet“, signalisierte Trainerin Eva Gier. Die Farben der TSG vertraten in der Altersklasse der Achtjährigen Marie Jahnle und Lara Ruhl. In der Klasse der Siebenjährigen standen Mia Pleyer, Theresa Dinkel, Celina Zachar und Anneli Andergassen an den Geräten und in der Altersklasse der Sechsjährigen schickte die TSG Amelie Schilling an die Geräte.
Jahnle (2. Platz) und Ruhl (8. Platz) überzeugten bei der ersten Qualifikation und erturnten sich bei den württembergischen Nachwuchsmeisterschaften vorzeitig die notwendige Qualifikation für den D2 Kadertest am 2. Dezember im Kunst-Turn-Forum in Stuttgart. Andergassen überragte die Konkurrenz mit zwei Siegen und wird als eines der größten Nachwuchstalente gehandelt. Dinkel schaffte es nach guten Leistungen im Endklassement auf Platz vier. Konstante Leistungen bei den Wettkämpfen lieferte Celina Zachar ab, die die Runde auf Platz sechs abschloss. Mia Pleyer sicherte sich den siebten Rang. 
Nachwuchsturnerin Schilling turnte in ihrer Altersklasse der Sechsjährigen alles in Grund und Boden. Mit großem Vorsprung verwies sie die Konkurrenz in die Schranken und qualifizierte sich, wie ihre Vereinskolleginnen, für den D1 Kadertest. Damit nicht genug: die beiden TSG Turnerinnen Lilli Braun und Noemi Schreiber werden in Stuttgart um die Kadernominierung für den D3-Kader kämpfen. Für alle Qualifizierten heißt es nun in die unmittelbare Wettkampfvorbereitung zu gehen. „Dass alle TSG Turnerinnen die Quali geschafft haben, macht uns sehr stolz“, freute sich Trainerin Eva Gier über das herausragende Ergebnis.
Bericht und Bild TSG Backnang Claudia Krimmer

Erfolgreiche Turnerinnen beim Landesfinale

Mit zwei ersten Plätzen und drei weiteren Top Ten Platzierungen waren die Turnerinnen der TSG Backnang einer der erfolgreichsten Vereine beim Landesfinale in Schafhausen. Mia Pleyer sicherte sich in der Altersklasse der Siebenjährigen mit großem Abstand den Sieg. Valeria Zhizhemskaya schnitt bei den Elfjährigen am besten ab und fuhr einen grandiosen Sieg ein.

„Mia hat verdient gewonnen“, freute sich Trainerin Eva Gier über das Abschneiden ihres Schützlings. Die siebenjährige Nachwuchsturnerin zeigte einen fehlerfreien Wettkampf. An ihrem Lieblingsgerät Reck turnte sie Höchstwertung und auch die weiteren drei Geräte absolvierte sie souverän. Ihre Mannschaftskameradin Theresa Dinkel belegte nach einem ordentlichen Wettkampf Platz fünf. Ein paar Unsicherheiten am Reck und am Schwebebalken wurden ihr zum Verhängnis, sonst wäre auch hier mehr drin gewesen.
In der Altersklasse der Achtjährigen kam Emma Meier gut in den Wettkampf hinein. Sie zeigte am Boden die beste Übung. Lediglich am Schwebebalken hatte sie Pech, da sie einige Abzüge in Kauf nehmen musste. Diesen Rückstand konnte sie nicht mehr aufholen und fand sich am Ende des Vergleichs auf dem sechsten Platz wieder.
Bei den Neunjährigen schickte die TSG Colleen Seitel (6. Platz) ins Rennen. Der Boden gelang ihr überaus gut, doch schon am nachfolgenden Gerät Reck musste sie Federn lassen. Ein Zwischenschwung kostete sie wertvolle Punkte. Sicherer war Seitel dann am Schwebebalken, während es am Sprung noch Verbesserungspotenzial gibt.
Die Alterklasse 11 wurde einmal mehr von Valeria Zhizhemskaya dominiert. Sie hatte ihre Nerven im Griff und sicherte sich die Goldmedaille. „Valeria ist stark in den Wettkampf gestartet und hat von Anfang an gezeigt, dass mir ihr zu rechnen ist“, sagte Trainerin Gitte Layer. Weniger als einen Punkt Abzug war der Lohn für schöne Übungen an allen Geräten.
Bericht Claudia Krimmer, Bilder Privat

Erfolgreiche Turnerinnen beim Landesturnfest im badischen Weinheim

Erfolgreiche Turnerinnen beim Landesturnfest im badischen Weinheim

Die Turnerinnen der TSG Backnang 1846 und der SG Sonnenhof-Großaspach starteten im Rahmen des Landesturnfestes in Weinheim bei den Baden-Württembergischen Mehrkampfmeisterschaften und im Wahlwettkampf. Erfolgreichste Starterin war von der TSG Deborah Weingärtner auf Platz eins in der Altersklasse der 14/15-jährigen.

Weingärtner musste früh morgens ran. Sie begann ihren Wettkampftag am Stufenbarren. Zwar hatte sie mit ihrer Übung noch Probleme, doch der hohe Ausgangswert glich die Fehler wieder aus. Bei ihrer Vorstellung am Boden war sie dann in der Spur und präsentierte sich in guter Form, so dass beim nachfolgenden Gerät Sprung auf Sicherheit geturnt werden konnte. Sie wählte anstatt des Tsukaharas den vom Ausgangswert niedriger angesetzten Sprung Yamashita, den sie sicher in den Stand bringen konnte. Mit dem Wechsel zu den leichtathletischen Disziplinen hatte sie noch einen Rückstand von 1,50 Punkten auf ihre Konkurrentin. Dies ließ Weingärtner nicht aus der Ruhe bringen. Sie schaffte es, sowohl beim Weitsprung als auch beim 100 Meter Lauf an ihre Trainingsleistungen anzuknüpfen. Beim Kugelstoßen überraschte sie sich selber mit einer persönlichen Bestleistung. Aus dem Rückstand wurde ein Vorsprung von 1,176 Punkten und der Titelgewinn ging souverän an die TSG Turnerin. „Der erste Platz war mehr als verdient“, freute sich das Trainerehepaar Dagmar und Gernot Langer.

Im Deutschen Jahn-Sechskampf, ein Vielseitigkeitswettkampf bestehend aus den Disziplinen Gerätturnen, Schwimmen, Kunstspringen, ging für die TSG Melina Weller ins Rennen. Ihr Kampfgeist und die guten Leistungen verhalfen ihr zum Vizemeistertitel. Dabei war dies so nicht zu erwarten. Ein ewig langer Wettkampftag lag vor ihr. Hinzu kam, dass bei ihrer Bodenübung die Musik ausfiel. Mit ihrem schönsten Lächeln im Gesicht und mit der Hilfe des rhythmisch klatschenden Publikums brachte sie ihre Übung zu Ende für die sie die zweithöchste Wertung erhielt. Unbeirrt dieser Probleme wechselte sie zu den leichtathletischen Disziplinen. Sie schaffte es ihre Trainingsleistungen abzurufen und sicherte sich wertvolle Punkte beim Kampf um die Podestplätze. Mit der Gewissheit, neben den guten Leistungen im Kugelstoßen und Weitsprung, auch die schnellste Läuferin ihres Wettkampfes zu sein, wurde der Wettkampf bei den Schwimmdisziplinen fortgesetzt. Beim Kunstspringen vom ein Meter Brett überzeugte sie ebenfalls. Ihr Delphinkopfsprung gelang ihr wie auch der eineinhalbfache Salto vorwärts. Einzig beim 100 Meter Brustschwimmen musste sie Federn lassen. Sie verschluckte sich und schwamm die letzten 25 Meter mit angehaltenem Atem. „Der eiserne Kampfgeist und ihr Ehrgeiz kamen ihr beim Wettkampf zu Gute, der zweite Platz war hochverdient“, zeigte sich das Trainerehepaar Langer mehr als zufrieden.

Auf einen Start im deutschen Achtkampf verzichtete Laura Benkel. Sie laboriert noch an einer Knieverletzung. Ihre guten Trainingsleistungen wollte die TSG Turnerin dennoch im Wettkampf präsentieren. Sie entschied sich für einen Start in der Einzeldisziplin Schleuderball. Als Turnerin in einem Feld zu bestehen, das nur aus Starterinnen der Leichtathletik bestand, war für Benkel ein großes Unterfangen. Sie meisterte die Herausforderung und belegte überraschend Platz drei. Damit nicht genug, die gute Platzierung brachte ihr auch die Qualifikation für die deutschen Meisterschaften.

Im Wahlwettkampf gingen mit Gitte und Sabine Layer zwei TSG Turnerinnen an den Start. Während Tochter Gitte in ihrer Altersklasse 20+ einen hervorragenden achten Platz sicherte, schrammte Mutter Sabine mit Platz vier nur knapp am Podest vorbei.

Die SG Sonnenhof-Großaspach schickte mit Liz Uziekalla eine Turnerin in den Wettkampf der Baden-Württembergischen Meisterschaften der Altersklasse 13/14. Die junge Turnerin, die erstmals an den Titelwettkämpfen teilgenommen hat, stieg mit großer Nervosität ins Wettkampfgeschehen ein. Sie hatte ihren Auftakt in der Leichtathletik. Uziekalla trotzte der großen Hitze und stellte beim 75 Meter Lauf eine persönliche Bestleistung auf. Die gute Leistung beflügelte die Aspacherin und sie präsentierte sich auch beim Kugelstoßen und beim Weitsprung in ausgezeichneter Form. Nach der ersten Runde lag Uziekalla nun in aussichtsreicher Position auf einen Podestplatz. Die Nervosität hatte sich im Wettkampfverlauf gelegt und sie zeigte in den Gerätedisziplinen Boden, Sprung und Stufenbarren gute Leistung. Der Lohn für die Arbeit: Platz zwei und die direkte Qualifikation zu den deutschen Meisterschaften.
Bericht Claudia Krimmer, Bild Liz Uziekall, Bild privat

TSG Nachwuchsturnerinnen überzeugen bei den Württembergischen Nachwuchsmeisterschaften

Neun Backnanger Nachwuchsturnerinnen gingen bei den Württembergischen Nachwuchsmeisterschaften in Berkheim an den Start. Erfolgreichste Turnerin war dabei Lilli Braun mit Platz zwei, die einen starken Wettkampf bot
In der Altersklasse der neunjährigen überzeugte Braun vor allem am Stufenbarren. Mit 15,75 Punkten war sie beste ihres Jahrgangs. „Darauf bin ich besonders stolz“, freute sich Trainerin Eva Gier. Am Sprung und Boden lieferte das Nachwuchstalent ebenfalls gute Leistungen ab, einzig am Schwebebalken musste sie Federn lassen, sonst wäre noch mehr drin gewesen.
In der Altersklasse der achtjährigen zeigten Marie Jahnle (10. Platz), Lara Ruhl (13. Platz) und Emma Meier (17. Platz) gute Leistungen. Jahnle erwischte einen guten Tag, vor allem am Stufenbarren zeigte sie erstmals eine vollständig, mit allen Anforderungen gespickte Übung. Pech dagegen hatte Ruhl, die am Schwebebalken Absteiger zu verzeichnen hatte. Durch die Leistungen an den drei anderen Geräten konnte sie den Rückstand wieder etwas kompensieren. Meier turnte erstmalig einen Wettkampf auf diesem hohen Niveau. Ihre Ausgangswerte am Stufenbarren weisen noch nicht alle Anforderungen aus, so dass wichtige, punktebringende Elemente fehlen.
Die jüngsten Teilnehmerinnen der AK 7 waren Anneli Andergassen (4. Platz), Mia Pleyer (7. Platz), Theres Dinkel (8. Platz), Celina Zacher (12. Platz) und die außer Konkurrenz turnende Amelie Schilling. Die erst sechsjährigen Schilling trat in der nächsthöheren Altersklasse an. Es war ihr allererster Wettkampf überhaupt, den sich mit Bravour meisterte. Andergassen verfehlt nur knapp das Podest. Sie turnte zwar, zusammen mit Dinkel, die beste Stufenbarrenübung, doch beide hatten Probleme mit Stürzen am Schwebebalken. Diesen konnte am Ende nur Pleyer ohne Sturz überwinden. „Anneli hatte etwas Pech, man hat aber gesehen, dass sie gegenüber ihren Trainingskameradinnen schon mehrere Wettkämpfe geturnt hat und deshalb etwas abgeklärter in die Vergleiche geht“, stellte Co Trainerin Lena Strohmaier nach Wettkampfende fest.
Bericht Claudia Krimmer, Gesamtbild: V.l.n.r.: Theresa Dinkel, Emma Meier, Lara Ruhl, Anneli Andergassen, Mia Pleyer, Amelie Schilling, Marie Jahnle, Celina Zachar, Lilli Braun
, Einzelbild:  Lilli Braun, Bilder privat

Hochkarätig besetzter SPIETH-Cup

Die TSG Nachwuchsturnerinnen Marie Jahnle, Lara Ruhl und Anneli Andergassen starteten beim hochkarätig besetzen SPIETH-Cup in Berkheim. Dabei belegte die erst sechsjährige Anneli Andergassen einen hervorragenden vierten Platz.
Das Backnanger Nachwuchstalent turnte bis zum Schluss einen fehlerfreien Wettkampf. Sie haderte lediglich am Ende ihrer Bodenübung mit einem Element, das vom strengen Kampfgericht nicht anerkannt wurde, was sie wiederum wichtige Punkte kostete. Am Ende sprang mit 48,60 Punkten der vierte Platz, hinter drei starken Turnerinnen des VfL Kirchheim unter Teck heraus. Wie schon vor fünf Wochen bei den Baden Open, war Andergassen auch beim SPIETH-Cup mit 13,35 Punkten die beste Turnerin am Sprung. Am Stufenbarren konnte sie sich steigern und erturnte sich mit 13,05 Punkten die zweithöchste Wertung. „Anneli ist eine sehr elegante Turnerin, ihr fehlt noch etwas Wettkampferfahrung. Wenn sie es schafft, am Schwebebalken und Boden ihre Trainingsleistung abzurufen, wird sie zukünftig im Mehrkampf ganz vorne mitmischen“, ist Trainerin Eva Gier überzeugt von dem Potenzial der TSG Turnerin.
Für Marie Jahnle und Lara Ruhl stand der Wettkampf unter der Devise, Trainingsleistungen unter Wettkampfbedingungen zu präsentieren. In der Altersklasse der Achtjährigen hatten die TSG Turnerinnen die Chance, sich mit der Creme de la Creme des deutschen Nachwuchsturnens zu messen. In dem starken Teilnehmerfeld gefiel Jahnle (37.) vor allem am Boden. Ruhl erwischte insgesamt keinen guten Tag. Am Boden unterlief ihr ein unnötiger Fehler und auch am Sprung haderte sie mit ihren Leistungen. Mehr wie Platz 41 war an diesem rabenschwarzen Tag nicht drin.

TSG Turner machen Aufstieg perfekt

Die Turner der Bezirksliga setzten sich beim Aufstiegsfinale in Rottweil klar gegen die Konkurrenz durch und machten den Aufstieg in die Landesliga perfekt.

„Es war ein spannendes Finale, das wir mit großen Kampfgeist für uns entscheiden konnten“, freute sich Trainer Sebastian Krimmer über das Abschneiden seiner Mannschaft. Den ewigen Konkurrenten WKG Heckengäu verwiesen die Murrtaler auf Platz zwei. Das Reglement sieht allerdings vor, dass zwei Mannschaften aufsteigen, somit wird es ein Wiedersehen der beiden Teams in der Saison 2019 geben.
Klare Ansagen gab es seitens der TSG Trainerstabes, die bei den Turnern Umsetzung fanden. Konstante und stabile Übungen wurden gefordert, die vor allem am Pauschenpferd, dem Sprung und am Reck gezeigt werden konnten. „Wir hatten Glück, weil wir gleich zu Anfang unsere guten Geräte turnen konnten“, sagte Krimmer. Mit einem Punktevorsprung verschaffte sich das Team Sicherheit für die eher schwächeren Geräte Ringe, Barren und Boden. Heckengäu zog nochmals alle Register und ließ den Wettkampf zum Turnkrimi werden. Doch am Ende reichten den TSG Turnern Timo Bauer, Max Blessing, Tom Fischer, Markus Geng, René Graminske, Connor Heiland, Uwe Klemm, Markus Malle und Nico Zeisel 1,60 Punkten Vorsprung zum Sieg.
Text: Claudia Kirmmer, Bild: Sebastian Krimmer

Starker Auftritt der TSG Turnerinnen

Starke Leistungen lieferten die TSG Turnerinnen beim Bezirkscup in Ellhofen ab. Emely Pokorny (46,90) gewann in ihrer Altersklasse hauchdünn vor der Konkurrenz aus Süßen, Finnja-Mayleen Sinn (46,65) und ihrer Vereinskollegin Felin Weißhaar (45,95). In der Altersklasse 19-29 Jahre gewann Regionalligaturnerin Marijke Altenmüller souverän die Konkurrenz.
Trotz eines nicht so guten Starts am Schwebebalken erturnte sich Pokorny die Tageshöchstwertung an diesem Gerät. Weißhaar stand ihr mit einer guten Leistung am Boden an nichts nach und erturnte sich ebenfalls die höchste Punktzahl. Am Sprung setzte Pokorny mit ihrem schwierigen Tsukahara noch einen drauf, Weißhaar dagegen hatte Probleme den Sprung zu stehen und vergab sich dadurch den möglichen Sieg
.In der Altersklasse 19-29 Jahren schickte die TSG Marijke Altenmüller ins Rennen. Sie gewann souverän mit über zwei Punkten Vorsprung vor der starken Konkurrenz. „Marijke hatte einen guten Tag erwischt und einen perfekten Wettkampf gezeigt“, konnte Trainerin Eva Gier mit dem Abschneiden zufrieden sein.
In der Leistungsklasse 2 des Jahrgangs 12/13 gingen mit Aurelia Weller (8.), Maia Akehurst (11.) und Luna Deigendesch (15) gleich drei Backnangerinnen ins Rennen. In ihrem ersten Kürwettkampf machten die Turnerinnen ihre Sache gut. Potential gibt es am Stufenbarren, an dem die Übungen noch ausgebaut werden müssen.
In derselben Leistungsklasse, in der Altersklasse 14/15 hielten gleich vier Turnerinnen die Fahnen der TSG hoch. Nicole Besedin (4.) schrammte mit 0,05 Punkten Rückstand denkbar knapp am Siegerpodest vorbei. Jamie-Lynn Wolf (9.) platzierte sich mit einer gelungenen Bodenübung unter die besten Zehn. Dagegen hatten Laeticia Wiedmann (11.) und Maya Windmüller hatten keine Chance auf eine vordere Platzierung.
„Alles in allem ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis“, war sich das Trainerteam Eva Gier und Antje Hummel einig.
Text: Claudia Kirmmer, Bild: Eva Gier

Baden Open

Standortbestimmung für Backnanger Turnerinnen

Eine erste Standortbestimmung gab es für die TSG Nachwuchsturnerinnen Anneli Andergassen, Marie Jahnle und Lara Ruhl bei den Baden Open in Waghäusel. Die erst sechsjährige Andergassen belegte in einer starken Konkurrenz den zweiten Platz. Jahnle (19.) und Ruhl (21) erzielten Achtungserfolge.

Die Tochter des Olympiateilnehmers Thomas Andergassen musste lediglich einer Turnerin aus dem Badischen Turnerbund den Vortritt lassen. „Sie hat ihre Sache mehr als gut gemacht“, freute sich Trainerin Eva Gier über das Abschneiden ihres Schützlings. Am Sprung erzielte Andergassen mit 12,45 Punkten gar die höchste Wertung im gesamten Teilnehmerfeld. Etwas Pech hatte sie dann am Stufenbarren. Sie hatte am Abgang Schwierigkeiten, der wertvolle Punkte kostete. Selbstbewusst und elegant hingegen die Vorstellungen am Schwebebalken und am Boden. Fehlerfreie Übungen ließen am Ende eine Gesamtpunktzahl von 48,55 Punkten dastehen.

Die in der nächsthöheren Altersklasse startenden Marie Jahnle und Lara Ruhl ging es darum, Wettkampferfahrung zu sammeln. Die beiden Turninnen, die erst seit knapp einem Jahr im Bundesstützpunkt in Stuttgart trainieren, müssen bereits ein deutlich schwierigeres Programm absolvieren. Probleme hatten die beiden achtjährigen vor allem am Stufenbarren. Sie konnten hier nur einen Teil der Pflichtübung zeigen. Jahnle belegte mit 41,75 Punkten den 19. Platz, Ruhl mit 41,00 Punkten den 21. Platz.

„Bei den Achtjährigen haben wir keine vorderen Platzierungen erwartet. In der Kürze der Vorbereitungszeit war nicht mehr drin“, resümierte Eva Gier.

Gau Meisterschaften Gerätturnen Einzel 2018

3./4.2.2018 in Aspach

Mit 490 gemeldeten Turnerinnen und Turner gingen erfreulich viele Meldungen ein aus 15 Vereinen, die in einen straffen Zeitplan an zwei Wettkampftagen untergebracht werden mussten.

17 Turnerinnen des Jahrgang 2011 / 28 Mädel des Jahrgang 2010 und 40 Turnerinnen des Jahrgang 2009 eröffneten die diesjährigen Gau Einzelmeisterschaften in Aspach. Bei den Jüngsten erturnte sich Platz eins Lea Klinger vom TSV Schmiden, gefolgt von Isabell Gstalter aus Weissach im Tal und Leni Maihöfer vom TV Sulzbach. Lilli Kories gewann die Goldmedaille vor ihrer Mannschaftskameradin Juliane Stetter von der SG Schorndorf. Auf Platz 3 kam Caro Schwabe von der SVG Kirchberg. Bei den 9-jähringen Mädels war mit 40 Kinder der größte Durchgang. Nach vier Geräte gab es zwei erste Plätze. Elisa Dunke SG Schorndorf und Pia Käser vom SV Plüderhausen, Platz 3 ging an Marta Iva Skrobonja.

Im Durchgang 2 waren 28 Mädels der D-Jungend am Start. Im Jahrgang 2008 erhielt die Goldmedaille Annika Gaab aus Plüderhausen, vor ihrer Mannschaftkollegin Mara Hasert, Platz drei ging nach die SG Schorndorf an Coco Perrotta. Im Jahrgang 2007 turnten 29 Mädchen, die Goldmedaille ging mit Amelie Stilz nach Weinstadt, die Silbermedaille erturnte sich Sophie Häbich, die Bronzemedaille bekam Emilia Kos beide von der SG Schorndorf.

Im dritten Durchgang waren die C-/B Jugend und die Turnerinnen der LK1 und LK2 an den Geräten. Aus diesem Durchgang wird auch die Gaumeisterin 2018 ermittelt. In der C-Jugend Jahrgang 2006 starteten 19 Turnerinnen Platz eins erturnte sich Lina Hasert von dem SV Plüderhausen, Platz zwei ging an Tamara Röder, Platz drei an Yvonne Riedlinger bei von dem SG Schorndorf. Im älteren C-Jungend Durchgang ging Platz an Clara Schlender von der SG Schorndorf, Platz zwei ging nach Neustadt an Jessica Thaler und Platz 3 erturnte sich Amelie Haag vom SV Plüderhausen. In der B-Jugend Jahrgang 2004/03 Platz eins ging nach Plüderhausen durch Viktorija Nazyrov, Stella Sophie Scholz vom SVG Kirchberg landete auf Platz zwei, nach Schmiden ging der dritte Platz an Lea Thiess. In diesen beiden Durchgängen starteten je 5 Mädels. Die Kür-Turnerinnen LK1 und LK2 gingen in diesem Durchgang auch an die Geräte. In der LK 2 ging die Goldmedaille an Selina Löffler von der TSG Backnang. Die Silbermedaille erturnte sich Liz Uziekella in der SG Sonnenhof G-Aspach und die Bronzemedaille ging nach Backnang an Nicole Besedin. In der LK 1 aus diesem Wettkampf wird die Gaumeisterin ausgeturnt ging 18 Mädels an den Start. Gaumeisterin 2018 wurde Ellen Layer von der TSG Backnang, vor Emely Pokorny von der TSG Backnang und Platz drei Leonie Gottweiß vom TSV Lippoldsweiler.

Den zweiten Wettkampf Tag eröffneten die Turnerinnen in den Meisterschaftswettkämpfe F7/E8/E9/D10/D11. Bei den jüngsten Mädchen gingen Platz Eins, Zwei und Drei nach Backnang für Mia Pleyer, Celina Zachar und Theresa Dinkel. Bei den Turnerinnen des Jahrgang 2010 erturnten sich die Medaillen ebenfalls drei Mädels von der TSG Backnang. Charlotte Lange, vor Emma Meier und Lara Ruhl. In der E9 Jugend stand bei der Siegerehrung ganz oben auf dem Podest Colleen Seitel, auf Platz 2 Joya Molina vor Kira Bühler bei vom TSV Schmiden. Über die Goldmedaille konnte sich in der D10 der ausrichtende Verein freuen mit Pauline Hack vor Anastasia Rauleder von der SG Weissach im Tal und Blearta Maliqi TSG Backnang. Im Wettkampf D11 erturnten sich wieder die Mädchen der TSG Backnang die Medaillen. Valeria Zhizhemskaya vor Helena Knecht und Lavinia Weller. Im 5 Durchgang gingen die Meisterschaft Turnerinnen C12/C13. Bei der C12 Turnerinnen ging die Goldmedaille Jella Stahlheber SG Weissach im Tal, vor Mia Bauer von der SG Schorndorf und Heide Ebinger der TSG Backnang. Bei der C13 Jährigen ging Platz eins mit Vanessa Schuler an die SG Schorndorf, Platz 2 ging an Leena Priebe der TSG Gschwend und Platz 3 für Hannah Röhrle von der TSG Backnang. In der offenen Klasse 2004 und älter gingen 18 Turnerinnen an die Gräte. Platz eins ging an Laura Kistner vom TSV Schnaidt vor Isabell Kirsche und Romy Kühnle beide Turnerinnen von der SG Schorndorf. Ab dem 5 Durchgang gingen auch insgesamt 79 Jungs aus den Vereinen TSG Backnang, TSV Leutenbach, TSV Miedelsdbach, TSV Schmiden, TSV Schnait, VFL Waiblingen an die Geräte. Der Gaumeistertitel ging an die TSG Backnang an Tom Fischer.

Wir bedanken uns für bei der Sonnenhof Großaspach für die Bereitstellung der Geräte und die Durchführung der Gau-Einzel-Meisterschaften und für die tolle Bewirtung über das ganze Wettkampfwochenende. Die Pokale wurden von dem Freundeskreis gespendet, auch hier ein herzliches Dankeschön

P-Stufen Ausbildungslehrgang 2018

25 neue D-Lizenzinhaber im TG Rems-Murr

Anfang Januar erwarben 25 Teilnehmer erfolgreich die Kampfrichter D-Lizenz.

An 2 Ausbildungstagen wurden die Grundlagen des Wertens vermittelt, wie auch praktische Übungen durchgeführt.

Die Prüfung, bestehend aus einem praktischen und einem theoretischen Teil, haben dann alle Teilnehmer bestanden.

Herzlichen Glückwunsch!

TSG Backnang: Sarah Herrmann, Deborah Weingärtner, SV Fellbach: Paula Roth, SVG Kirchberg, Laura Bohn, Stella Sophie Scholz,  TSV Lorch: Joana Jovic, Laura Keil, Louisa Reik, Lena Schramel, TSV Neustadt: Vanessa Baumann. SV  Plüderhauen: Amy Borner, Viktorija Nazyrov, TSV Schmiden: Bianca Bühler, Marie Kleider, Anka Meßmer, Lena Van der Geer, SG Schorndorf: Laura Edelmann, Anna Scholz, Michaela Schönek, Sophia Schweizer, TV Sulzbach: Laura Scholz, Larissa Schramm, VfL Waiblingen: Barbara Enzensperger; SG Weinstadt: Emely Ayvaz, Aurelie Deuschle.

Fortbildung mit 66 Teilnehmern

Bei der jährlichen Fortbildung konnten 66 Kampfrichter ihr Wissen erweitern und wurden auf den neusten Stand gebracht.

Anhand von Videos wurde nochmal Werten geübt und alle sind damit gut vorbereitet für die kommenden Wettkämpfe.

Kadertest

Starke Vorstellung der Nachwuchsturnerinnen der TSG Backnang 1846

Gleich drei Turnerinnen der TSG Backnang 1846 überzeugten beim Kadertest des Schwäbischen Turnerbundes. Bei den sechs bis siebenjährigen Mädchen belegten Marie Jahnle und Anneli Andergassen die Plätze sieben und acht. In der nächsthöheren Altersklasse schrammte Lilli Braun ganz knapp am Podest vorbei. Alle drei Turnerinnen schafften souverän die Anforderungen und wurden für den Landeskader nominiert.

Der Kadertest wurde dieses Jahr erstmals nach den Vorschriften des Deutschen Turnerbundes durchgeführt. Die sechs bis achtjährigen Mädchen hatten vierzehn technische Normen (Turnelemente an den verschiedenen Geräten) sowie sechs athletische Normen (Kraft, Beweglichkeit, Ausdauer, Schnelligkeit) zu bestreiten, die erst zwei Tage vor dem Test bekanntgegeben wurden. Hinzu kam eine Komplexübung am Boden, die verschiedene Grundlagenelemente enthielt.

Im D1-Kadertest ging die TSG mit sechs Turnerinnen ins Rennen. Lena Gasch, Emma Meier, Lara Ruhl, Marie Jahnle und Charlotte Lange (2010, AK7) und die erst sechsjährige Anneli Andergassen (2011).

Jahnle und Andergassen überzeugten sowohl in den sechs athletischen als auch in den 14 technischen Normen. Lange erreichte in einem starken Teilnehmerfeld den 13. Platz und sicherte sich damit einen Platz im Schulungskader. Ruhl (16.) präsentierte sich in den technischen Normen stark und darf sich ebenfalls über einen Platz im Schulungskader freuen. Meier (18.) und Gasch (19.) turnten einen guten Wettkampf und überzeugten vor allem in den athletischen Normen. Ihre Leistungen in den technischen Normen reichten allerdings für eine Kadernominierung noch nicht aus. Andergassen, Ruhl und Jahnle trainieren fortan dreimal die Woche am Bundesstützpunkt in Stuttgart während Lange weiterhin in Backnang von Heimtrainerin Eva Gier trainiert wird.

Im D2-Kadertest startete das achtjährige TSG Talent Lilli Braun. Sie belegte nach einem starken Wettkampf den vierten Platz und schaffte souverän mit 69 Prozentpunkten die Anforderungen für den D2-Landeskader. „Für die TSG ist das ein hervorragendes Ergebnis“, zeigte sich Gier zufrieden mit dem Abschneiden ihrer Schützlinge.

Erfolgreiches Jahr für TSG Turnerin Emelie Petz

Emelie Petz krönt ihr Turnjahr erneut mit einem deutschen Meistertitel. Die aus Allmersbach/Tal stammende TSG Turnerin wurde am Wochenende mit dem MTV Stuttgart nunmehr zum dritten Mal in Folge deutsche Mannschaftsmeisterin. Damit geht ein erfolgreiches Jahr für die Vierzehnjährige zu Ende.

Petz, die im Juni souverän fünffache deutsche Jugendmeisterin wurde und im Juli in Ungarn bei den europäischen Jugendspielen mit der Mannschaft die Bronzemedaille und am Boden die Silbermedaille gewonnen hatte, freut sich zum Abschluss eines anstrengenden Wettkampfjahres über ihre Erfolge. „Es war ein Hammer Wettkampf, so eine coole Stimmung und Atmosphäre erlebt man nur im Bundesligafinale“, berichtet Petz immer noch sehr emotional vom Wettkampfgeschehen. Das DTL Finale, heuer zum zweiten Mal in Ludwigsburg in der MHP Arena ausgetragen, ist die ideale Wettkampfstätte für die Veranstaltung. Die Nähe zu den Athleten und die sensationelle Sicht auf jedes Geschehnis heizte die Stimmung in der Arena an. Knapp 30 Freunde und Verwandte aus Allmersbach fanden den Weg nach Ludwigsburg um „ihre Emi“ und den MTV auf dem Weg zur insgesamt neunten Meisterschaft zu unterstützen. „Es war so toll, dass so viele Leute, die ich kenne, dabei waren. Da macht Turnen richtig Spaß“, freute sich Petz über ihren Fanclub.

Zum Ausruhen kommt Petz nach grandiosen Saisonabschluss nicht wirklich. Es wird das Training zwar etwas ruhiger angegangen, doch ganz ohne scheint es auch um Weihnachten herum nicht zu gehen. Die Bundestrainerin Ulla Koch hat viel mit Deutschland großem Nachwuchstalent vor. Ihre Pläne sehen in 2018 drei Highlights vor. Allen voran die im Oktober stattfindenden 3. Olympischen Jugendspielen in Buenos Aires, bei der pro Jahrgang nur eine Turnerin aus ganz Deutschland teilnehmen kann. „Da möchte ich unbedingt hin“, zeigt sich Petz schon heute kämpferisch. Diesem Event wird ab Januar alles untergeordnet. Ein Meilenstein dorthin sind die deutschen Jugendmeisterschaften vom 28.-29. April und die Jugendeuropameisterschaften in Glasgow im Juli 2018. Hinzu kommt gewiss der eine oder andere Bundesligaeinsatz und weitere Qualifikationswettkämpfe für nationale und internationale Wettkämpfe.

„Wir achten sehr auf unsere Athletinnen und werden sie in keinem Fall überfordern“, äußert sich Landestrainerin Marie-Luise Probst-Hindermann zu dem vorgesehen Wettkampfplan. Bei allem ist nicht zu vergessen, dass es neben der turnerischen Ausbildung auch eine schulische Ausbildung gibt. Zwar steht es den Topturnerinnen zu, an einer Eliteschule unterrichtet zu werden und die Vorzüge der Kombination von Training und Schule zu genießen, dennoch muss der vermittelte Lehrstoff verarbeitet werden. Und das kostet zusätzliche Energie und Zeit. Es ist bewundernswert, wie so junge Athleten damit umgehen.

Landesfinale in Berkheim

Respektable Leistungen der TSG Turnerinnen

Beim Landesfinale in Berkheim erturnten sich die Nachwuchsturninnen der TSG Backnang einen respektablen fünften Platz. Lilli Braun, Blearta Maliqui, Samra Mujcic, Colleen Seitel, Palima Weller gefielen vor allem am Schwebebalken.

Einen guten Wettkampfauftakt zeigten die jüngsten TSG Teilnehmerinnen am Schwebebalken. Ohne Sturz kam das Team zu einer guten Gerätewertung. Dieses Polster war auch notwendig, denn am nachfolgenden Gerät Boden schlichen sich einige Fehler ein. Am Sprung machten es die Backnangerinnen dann wieder besser. Die geforderten Überschläge auf einen Mattenberg waren kein Problem. Am abschließenden Gerät Reck zeigte die Mannschaft dann nochmals Nerven. Zwar gab es keine Stürze, doch die teilweise unsauberen Übungen fanden in den Augen des Kampfgerichts keine große Anerkennung. „Wir können mit dem Abschneiden trotzdem zufrieden sein“, sagte Trainerin Ellen Layer.

Bei den D-Jugendlichen lief nicht alles nach Plan. Alina Eirich, Lisa Hunscha, Helena Knecht, Valeria Zhizhemskaya landeten nach einigen Fehlern auf dem elften Rang. „Wir haben uns etwas mehr erwartet, es ist halt nicht ganz so gut gelaufen“, berichtete Layer.

 

Mühe hatten die TSG Turnerinnen am Schwebebalken. Ein Sturz von Lisa Hunscha und ein nicht anerkanntes Wertteil bei Aline Eirich sorgten zu Wettkampfbeginn für Sorgenfalten bei den Verantwortlichen. Helena Knecht trotzte der Nervosität und machte ihre Sache gut. Valeria Zhizhemskaya zelebrierte förmlich ihr Übung und ging als Beste vom Gerät. Am Boden hatten die Turnerinnen die Nervosität dann im Griff. Gute Wertungen, vor allem von Valeria Zhizhemskaya kompensierten die schlechten Schwebebalkenwertungen. Am Sprung zeigten die Backnangerinnen dann, was in ihnen steckt. Hecht, Eirich, Hunsch und einmal mehr Zhizhemskaya brachten ihre Sprünge gut durch, was sich in der Gesamtwertung niederschlug. Und auch am Abschlussgerät Reck lief es für die TSG Riege gut. „Wir haben gleich zu Anfang am Schwebebalken zu viele Punkte gelassen. Das darf man sich bei der Leistungsdichte nicht erlauben“, sagte Trainerin Layer.

Erfolgreiche Teilnahme beim Landesfinale

Erfolgreiche Teilnahme der TSG Nachwuchsturnerinnen beim Landesfinale

Beim Landesfinale der besten Nachwuchsturnerinnen des schwäbischen Verbandsgebietes überraschte sich die TSB Backnang 1846 selbst. Sieben von acht Turnerinnen qualifizierten sich nämlich für den Landeskadertest, der am 3. Dezember in Stuttgart stattfindet.

„Ein überragendes Ergebnis“, zeigt sich Trainerin Eva Gier stolz über das Abschneiden ihrer Schützlinge.

Alle acht TSG Turnerinnen der Altersklasse sechs und sieben zeigten einen guten Wettkampf. Dabei war Lena Gasch mit Platz vier nicht nur die erfolgreichste Backnangerin, sondern auch die beste Schwebebalkenturnerin des gesamten Wettkampfes. Neben Lena Gasch gefielen auch Marie Jahnle mit dem sechsten Platz und Emma Meier mit Platz zehn. Beide absolvierten an allen 16 Stationen fehlerfreie Übungen. Pech dagegen hatten Charlotte Lange (13. Platz) und Anneli Andergassen (14. Platz). Sie mussten Stürze am Reck und am Schwebebalken in Kauf nehmen. Lara Ruhl (19. Platz), Mia Pleyer (23. Platz) und Charlotte Wilke (29. Platz) komplettierten das starke Backnanger Team.
Beim Landeskadertest wird neben den Kleinsten mit Lilli Braun eine weitere Backnanger Turnerin teilnehmen. Die Achtjährige absolviert dann den Kadertest der Stufe zwei, um sich für höhere Aufgaben zu empfehlen.

Klassenerhalt in der Kreisliga A für die TSG Turnerinnen

Nach zwei Wettkampftagen haben die Turnerinnen TSG Backnang den Klassenerhalt in der Kreisliga A klargemacht. Wurde das Team am ersten Wettkampftag noch siebter, schafften sie beim Entscheidungswettkampf mit guten Leistungen den fünften Rang. Somit starten die Backnangerinnen auch im nächsten Jahr wieder in der Kreisliga A.
Die TSG konnte in der laufenden Ligasaison auf keine der erfahrenen Kreisligaturnerinnen zurückgreifen. Deshalb formierte sich die Mannschaft neu und ging mit Nachwuchsturnerinnen an den Start. Hanna Wiedenhorn, Selina Löffler, Laeticia Widmann, Nicole Besedin, Jamie-Lynn Wolf, Aurelia Weller und Maja Windmüller bildeten das Team, die zuerst beim Liganachbarn Hoheneck an den Start gehen mussten. „Wir waren trotz der noch niedrigeren Ausgangswerte unserer Übungen mit den Leistungen sehr zufrieden“, sagte Trainerin Sabine Layer.
In Ingelfingen steigerten sich die Murrtalerinnen dann richtig. Das mussten sie auch, um nicht auf einen Relegationsplatz zurückzufallen. Die direkte Konkurrenz der TSG war ausgerechnet die Heimmannschaft. Ingersheim lag in der Rangliste nur knapp hinter Backnang. Den Gegner ganz genau im Auge ging die Mannschaft hochkonzentriert in den Wettkampf. Schon am ersten Gerät Boden wurde ein hauchdünner Vorsprung von 0,50 Punkten herausgearbeitet. Das Blatt wendete sich am Sprung. Hier hatten der Konkurrent die Nase vorn und der Vorsprung war dahin. Am Stufenbarren zeigten sich die TSG Turnerinnen von ihrer besten Seite und gingen sogar mit drei Punkten Differenz an Ingersheim vorbei. Sicher, dass man mit stabilen Übungen auch am Schwebebalken überzeugen würde, gelang der TSG am Zittergerät alles und man setzte sich deutlich vom Verfolger ab. „Die Mädels waren hochkonzentriert und haben sich nur auf den Wettkampf fokussiert“, freute sich Layer über das Abschneiden ihrer Mannschaft.

Qualifikation für das Landesfinale

Acht TSG Nachwuchsturnerinnen schaffen die Qualifikation für das Landesfinale

Gut vorbereitet startete der turnerische Nachwuchs der TSG Backnang 1846 in die Qualifikationsrunden zum Landesfinale der VR-Talentiade. Für die Teilnahme am Landesfinale, das wiederum die Qualifikation für den Landeskadertest darstellt, sind im Durchschnitt von drei aufeinanderfolgenden Wettkämpfen eine Qualifikationspunktzahl von 26 von Nöten. Beim Landesfinale starten am 19. November nur die besten Nachwuchsturnerinnen des Schwäbischen Verbandsgebietes.

An drei Wettkampftagen zeigten die Jüngsten der TSG ihr Können. Ein Wettkampf besteht aus 16 Stationen, an denen Kraft, Beweglichkeit, athletische und konditionelle Voraussetzungen geprüft werden. Am besten schnitten in den Altersklassen sechs und sieben Marie Jahnle (31,20) und Annelie Andergassen (30,35) ab. Die beiden Turnerinnen dominierten an allen drei Wettkampftagen und belegten in der Einzelwertung die Plätze eins und zwei. Ebenfalls qualifiziert sind Lena Gasch (29,20), Mia Pleyer (28,15), Emma Meier (27,70), Charlotte Lange (27,65), Charlotte Wilke (26,40) und Lara Ruhl (26,35).

 „Acht Turnerinnen haben die Qualifikation für das Landesfinale geschafft, die lange Vorbereitung hat Früchte getragen“, freute sich Trainerin Eva Gier über das Abschneiden ihrer Schützlinge.

Saisonabschluss der Ligaturnerinnen Kreisliga B

Für die Mädels der 2. Ligamannschaft der TSG Lorch- Waldhausen, vertreten durch Joana Jovic, Lara Paul, Louisa Reik und Sonja Weller ging es am 21.10. in Böbingen um einen zufriedenstellenden Saisonabschluss. Aufgrund von Verletzungen und schulischen Verpflichtungen ohnehin nur zu viert am Start, verletzte sich Joana unglückerweise beim Einturnen. Doch die Mädels ließen sich davon nicht unterkriegen und gingen hochmotiviert an ihr erstes Gerät, den Schwebebalken. Die Turnerinnen zeigten allesamt schöne Übungen und so konnte ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt werden. Weiter ging es an den Boden, an welchem die Mädels sehenswerte Übungen präsentierten. Obwohl sie gegen teilweise ältere und ligaerfahrenere Mannschaften antreten mussten, zeigten die Mädels, welch Potential in ihnen steckt! Dies zeigten sie auch in ihren Sprüngen über den Sprungtisch. Den Abschluss bildete der Stufenbarren. Hier zeigten Louisa und Sonja ihre ganze Nervenstärke. Denn obwohl sie nur zu zweit ans Gerät gingen, ließen sie sich nicht nervös machen und fuhren so schöne Wertungen ein.
Am Ende erreichte die Mannschaft Platz 8. Viel höher zu bewerten ist jedoch die hinzugewonnen Wettkampferfahrung. Ebenfalls erfreulich ist das starke Abschneiden von Louisa Reik, welche im Ranking der besten Vierkämpferinnen unter starker Konkurrenz Platz 14 erreichte! Belgeitet und betreut wurden die Turnerinnen von Trainerin Sabrina Günther, ihren Trainingskolleginnen, sowie Kampfrichterin Hannah Hermann. Die folgenden Monate werden nun intensiv genutzt, um gut vorbereitet im nächsten Jahr die Wettkämpfe bestreiten zu können. 

Gaumannschaftsmeisterschaften

TSG Lorch- Waldhausen erfolgreich bei den Gaumannschaftsmeisterschaften

Vom 14.-15. Oktober 2017 fanden in Plüderhausen die Gaumannschaftsmeisterschaften statt. Die TSG Lorch- Waldhausen war mit drei Mannschaften vertreten.

Gleich am Samstagmorgen starteten die jüngsten Turnerinnen in ihren erst zweiten Wettkampf. Die Mannschaft bestehend aus Pauline Dieterle, Jasmine Herber, Chiara Raia und Mailine Justl zeigte einen starken Wettkampf und setzte sich gegen starke Konkurrenz durch. Mit nur 1,2 Punkte Abstand auf’s Siegerpodest konnten sie sich über Platz vier freuen. In der Einzelwertung landeten Pauline und Mailine mit den Plätzen 7 und 9 unter den 10 besten Turnerinnen!  Am Nachmittag ging dann die Mannschaft des Jahrganges 2010 an den Start. Obwohl die Mannschaft mit Fiona Bauer, Soraya Ljubic und Mona Feuchter aus nur drei Mädchen bestand, kämpften sie sich durch den Wettkampf und boten ihren Konkurrentinnen die Stirn. Auch wenn die Mädels mit dem erturnten 12. Platz nicht zufrieden waren, können sie trotzdem stolz auf ihre Teamleistung sein! Ebenfalls am Nachmittag turnten Amy Eisenreich, Sara Yacizi und Tamara Gojkovic. Die Mädels starteten in der Offenen Klasse und zeigten, dass sich das intensive Training der letzen Wochen gelohnt hatte. Am Ende bedeuteten 166.6 Punkte den vierten Platz mit nur wenig Abstand auf Platz 3. Besonders erfreulich waren hier die starken Einzelleistungen der Mädchen. So ging der Sieg in der Einzelwertung an Sara Yacizi! Auch Amy Eisenreich und Tamara Gojkovic konnten mit den Plätzen 5 und 6 Top- Ten- Platzierungen erzielen!

Team Layer/Layer bei der Team Challenge in Albstadt erfolgreich

Man könnte es auch einen „Familienausflug“ nennen, denn Mutter Sabine Layer und Tochter Gitte Layer nahmen als TSG Backnang Mannschaft bei der Team-Challenge in Albstadt-Ebingen teil.
Und das noch überaus erfolgreich, belegte das Mutter/Tochter Gespann nach einem sehr guten Wettkampf den ersten Platz. Die dritte im Bunde war Ellen Layer, die als Kampfrichterin fungierte.
Dieser einzigartige Wettkampfform hat in der Altersklasse keine Beschränkung. Deshalb entschied sich Mutter Sabine, die nach wie vor im Training steht, zusammen mit Tochter Gitte an die Geräte zu gehen. Die TSG Turnerinnen sorgten nicht nur bei den Kampfrichterinnen für Bewunderung, sie waren auch der Hingucker für alle Besucher.
Zwar waren die Wertungen für Gitte Layer an den vier Geräten immer etwas besser, doch Mutter Sabine stand ihr nicht viel nach. Beide präsentierten sich in ausgezeichneter Form und wurden dafür mit dem ersten Platz belohnt.
„Es war eine tolle Stimmung und ein schöner Wettkampf. Es ist schon ein gutes Gefühl, die eigene Mutter im Team zu haben. Da kann man als Tochter schon stolz sein“, zeigte sich Gitte Layer sichtlich zufrieden mit dem Wettkampfverlauf.

Landesfinale

Gelungener Auftritt beim Landesfinale

Turnerin Valeria Zhizhemskaya erwischte einen guten Tag. Beim Landesfinale in Weissach bei Böblingen erturnte sich das Nachwuchstalent der TSG Backnang 1846 den dritten Platz in einer starken Konkurrenz.

Einen gelungenen Start erwischte die zehnjährige Backnangerin am Schwebebalken. Trotz großer Aufregung brachte sie ihre Übung ohne Sturz über das Zittergerät. Damit lag sie gleich zu Anfang des Wettkampfes aussichtsreich auf einem Podestplatz. Am Boden präsentierte sie sich stärker als in den Vorkämpfen. Ihre ausdrucksstarke Bodenübung ließ sie weiter auf Medaillenkurs liegen. Einen kleinen Dämpfer erhielt das Nachwuchstalent am Sprung. „Zwar konnte sie ihren Handstützüberschlag sicher in den Stand bringen, doch an der technischen Ausführung muss noch gefeilt werden“, sagte Trainerin Ellen Layer. Eine starke Vorstellung dann am Abschlussgerät Reck ab. Die technisch einwandfrei geturnten Elemente brachten nochmals wertvolle Punkte. Die Überraschung war perfekt. Mit der Bronzemedaille hatte zu Wettkampfbeginn niemand gerechnet.

Spieth-Cup in Berkheim

Pech für Backnangs Turnerin Lilli Braun. Beim Spieth-Cup in Berkheim verpasste das Nachwuchstalent mit Platz vier knapp einen Podestplatz.
Und dabei sah es anfangs gut aus für das achtjährige Talent aus der Backnanger Kaderschmiede.
Sie hatte einen guten Start am Auftaktgerät Boden, der sie aussichtsreich auf die Medaillenplätze blicken ließ. Auch am Sprung sicherte sie sich wertvolle Punkte. Leider musste sie auf Grund von Zwischenschwüngen am Stufenbarren hohe Abzüge in Kauf nehmen und auch am abschließenden Gerät Schwebebalken war sie nicht gerade von Glück beseelt.
Alles in allem konnte sie mit Platz vier zufrieden sein, wenngleich ein bisschen Enttäuschung mitmischt.

Bezirksliga Frauen

TSG Lorch-Waldhausen Mädels steigen in die Landesliga auf
In einem nervenaufreibenden Relegationswettkampf machten die Turnerinnen der TSG Lorch- Waldhausen am 21.05.2017 in Esslingen- Berkheim den Aufstieg in die Landesliga perfekt!Hochmotiviert gingen Celine Huttelmaier, Maren Hutter, Marina Schramel, Annika Welz, Alena Welz, Sara Riedel, Jana Günther und Laura Kheil an den Start. Doch der Wettkampf gestaltete sich als extrem hart. Außerdem war die Konkurrenz äußerst stark.Bereits an ihrem erstem Gerät, dem Barren, blieben die Turnerinnen zum Teil unter ihren Möglichkeiten. Doch bereits am darauffolgenden Balken setzten sie zum Angriff an und erturnten mit einer starken Mannschaftsleistung die zweithöchste Wertung an diesem Gerät. Leider konnte aber am Paradegerät, dem Boden, nicht die volle Leistung abgerufen werden, sodass der erhoffte Aufstieg schier unmöglich schien. Doch die Mädels ließen sich nicht unterkriegen und bündelten all ihre Kräfte, um am letzten Gerät, dem Sprung, das Blatt zu wenden. Die Trainerinnen Irina Rruga und Hannah Hermann fanden die richtigen Worte, um die Mädels nochmal zu motivieren, denn mit starken Sprüngen und Unterstützung aller mitgereisten Fans gelang schließlich das Meisterstück. 48,13 Punkte am Sprung bedeuteten nicht nur die höchste Mannschaftswertung an diesem Gerät, sondern auch Platz 3. Somit war der Aufstieg in die Landesliga geschafft!!!Zu dem konnte sich Maren Hutter über einen hervorragenden 4. Platz im Ranking der besten Einzelturnerinnen freuen!Die gesamte TSG Gerätturnen gratuliert dem Team zu diesem großen Erfolg und wünscht für die kommenden Landesligawettkämpfe alles Gute!

Verbandsliga Frauen

Abstieg der TSG Backnang aus der Verbandliga Frauen ist besiegelt
Das Leistungsniveau der Verbandsliga war für die TSG Turnerinnen noch eine Nummer zu groß. Der noch sehr jungen Mannschaft fehlte es am Ende an höherwertigeren Übungen um in der stark besetzten Verbandsliga eine Rolle zu spielen.
„Der direkte Abstieg geht für uns in Ordnung. Wir sind keinesfalls traurig weil wir gesehen haben, dass unsere Leistungen für dieses Liganiveau noch nicht ausreichend sind“, beschrieb Trainerin Eva Gier die Situation.
Beim letzten und entscheidenden Wettkampf in Nürtingen ging die TSG Riege mit fünf Turnerinnen an den Start. Mit Lisa Baumgart, Melina Weller und Jasmin Hofmeister fehlten gleich drei Leistungsträgerinnen. Diesen Ausfall konnten Felin Weißhaar, Emely Pokorny, Deborah Weingärtner, Michelle Schweizer und Jasmin Helmrich nicht kompensieren. An allen vier Geräten zeigten die Backnangerinnen Schwächen, die eine bessere Platzierung nicht möglich machten. Das Backnanger Team kam über einen achten Platz nicht hinaus und schließt die Tabelle mit dem Abstiegsplatz ab. Jetzt wartet die Landesliga auf die TSG Riege. „Da sich in der nächsten Saison personelle Änderungen ergeben werden, schauen wir zuversichtlich in die Zukunft“, sagte Trainerin Gier.

TSG Backnang
Bei den Gaumeisterschaften des Turngau REMS-MURR waren für die TSG-Backnang 25 Jugendturner am Start.Dabei waren die Nachwuchsturner mit fünf Titeln sehr erfolgreich.

Bei ihrem ersten Geräte-Einzel-Wettkampf zeigten die jüngsten Nachwuchsturner in der Altersklasse (AK M7) an allen vier Geräten gute Leistungen. Bei Marc Steinfeld lief es am besten, er musste nur den Schmidener Jonte Kurz den Vortritt lassen und erkämpfte sich die Silbermedaille. Auf dem Bronzerang folgte Louis Vangelis. Die Plätz vier bis sieben belegten  Hannes Michler, Nick Sammet, Lukas Neidhart und Noah Castro.
In der AK E8 erkämpften sich das TSG-Talent Etienne Schön den Pokal und wurde mit großem Vorsprung Gaumeister.
Gleich vier Backnanger Nachwuchsturner lieferten sich in der AK E9 einen harten Kampf um das Siegerpodest. Julian Bracher schaffte es sich etwas abzusetzen und schnappte sich die Goldmedaille. Auf dem Silberrang folgte Tobias Hofmann mit nur einem Zehntel Vorsprung auf Max Steinfeld der die Bronzemedaille in Empfang nahm. Dicht dahinter mit ebenfalls nur einem Zehntel Rückstand landete Felix Neidhart auf dem vierten Platz. Noa Fleischmann auf Rang neun, Moritz Haase auf dem zehnten Platz und Wadim Filenberg auf Rang zwölf komplettierten das gute Backnanger Ergebnis.
Im Gegenzug hatte der TSV Schmiden das Siegerpodest in der AK D10 fest im Griff. Im Gerät-5-Kampf schrammte Ivan Erdödi ganz knapp am Podest vorbei. Für ihn blieb nur der undankbare vierte Platz. Sein Vereinskollege Fabrizio Catalano schaffte mit dem sechsten Rang noch die Qualifikation zum Bezirksfinale. Auf Rang acht folgte Daniel Rehan, David Plessing auf dem zehnten und Laurin Fleig auf dem elften Platz.
In der Altersklasse D11 verpasste Jona Zisik mit dem vierten Platz knapp die Medaillenränge. Darf sich aber ebenfalls über die Teilnahme am Bezirksfinale freuen.
Jay Sun Thadkhoksoong erwischte einen guten Tag und siegte mit komfortablem Vorsprung in der AK C13.
In der AK C13 belegten die TSG-Jungs erneut das komplette Siegerpodest. Im Gerät-6-Kampf zeigte sich Kevin Holstein von seiner besten Seite und gewann deutlich. Es folgte auf dem zweiten Rang sein Bruder Robin. Knapp dahinter freute sich Jannis Bracher über die Bronzemedaille.
In der offenen Klasse über 14 Jahre stellte sich Leander Hund der Herausforderung. Er gewann den Pokal im Gerät-6-Kampf und wurden Gaumeister.

Ansprechpartnerinnen

Fachwartin Gerätturnen Spitzensport
Sabine Ruopp

Schickhardtweg 15
71522 Backnang
Tel. 07191-899638
E-Mail wettkampf(at)turngau-rm.de

Fachwartinnen Gerätturnen Wettkampfsport

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Natascha Heyduk
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